Tipps

Salben und Öle aus dem Garten?

Mit den Pflanzen aus einem Kleingarten lassen sich viele Salben und Öle herstellen, die für unterschiedliche Zwecke geeignet sind – von Hautpflege bis hin zu Heilzwecken. Hier eine Übersicht:

  1. Ringelblumen-Salbe (Calendula-Salbe)
  • Pflanze: Ringelblume (Calendula officinalis)
  • Anwendung: Fördert die Wundheilung, beruhigt gereizte Haut, hilft bei Ekzemen und kleineren Verletzungen.
  • Zubereitung:
    1. Blütenblätter der Ringelblume in Olivenöl einlegen (4 Wochen ziehen lassen oder sanft im Wasserbad erwärmen).
    2. Das Öl filtern und mit Bienenwachs schmelzen.
    3. In Döschen abfüllen und abkühlen lassen.
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  1. Johanniskrautöl
  • Pflanze: Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Anwendung: Entzündungshemmend, entspannend, hilft bei Muskelverspannungen, kleinen Verbrennungen und Sonnenbrand.
  • Zubereitung:
    1. Frische Johanniskrautblüten in ein Glas geben und mit hochwertigem Pflanzenöl (z. B. Olivenöl) bedecken.
    2. Glas 4-6 Wochen an einem sonnigen Ort ziehen lassen, bis das Öl rötlich wird.
    3. Filtern und in dunklen Flaschen aufbewahren.
  1. Lavendelöl
  • Pflanze: Lavendel (Lavandula angustifolia)
  • Anwendung: Beruhigend, gegen Insektenstiche, unterstützt die Entspannung und Schlaf.
  • Zubereitung:
    1. Lavendelblüten in ein Glas füllen und mit Mandelöl oder Olivenöl bedecken.
    2. 4 Wochen ziehen lassen, dann abseihen.
    3. Optional: Einige Tropfen ätherisches Lavendelöl hinzufügen.
  1. Thymiansalbe
  • Pflanze: Thymian (Thymus vulgaris)
  • Anwendung: Schleimlösend, hilfreich bei Erkältung, Husten und Bronchitis.
  • Zubereitung:
    1. Thymian in Olivenöl erhitzen und 1 Stunde sanft köcheln lassen.
    2. Öl abseihen und mit Bienenwachs zu einer Salbe verarbeiten.
    3. In kleinen Behältern aufbewahren.
  1. Kamillen-Salbe
  • Pflanze: Kamille (Matricaria chamomilla)
  • Anwendung: Beruhigt gereizte Haut, entzündungshemmend, hilfreich bei Hautirritationen.
  • Zubereitung:
    1. Kamillenblüten in Mandel- oder Jojobaöl einlegen (4 Wochen ziehen lassen oder leicht erwärmen).
    2. Öl abseihen und mit Bienenwachs zu einer Salbe verarbeiten.
  1. Brennnesselöl
  • Pflanze: Brennnessel (Urtica dioica)
  • Anwendung: Stärkt die Kopfhaut, fördert Haarwachstum, bei Hautproblemen.
  • Zubereitung:
    1. Junge Brennnesselblätter in Oliven- oder Kokosöl ziehen lassen.
    2. Nach 2-3 Wochen filtern und aufbewahren.
  1. Pfefferminzöl
  • Pflanze: Pfefferminze (Mentha × piperita)
  • Anwendung: Erfrischend, kühlend, bei Kopfschmerzen und Muskelverspannungen.
  • Zubereitung:
    1. Frische Pfefferminzblätter in ein Glas geben und mit neutralem Pflanzenöl (z. B. Traubenkernöl) bedecken.
    2. 2 Wochen ziehen lassen, dann filtern.
  1. Salbeiblätter-Salbe
  • Pflanze: Salbei (Salvia officinalis)
  • Anwendung: Antibakteriell, entzündungshemmend, hilfreich bei Hautinfektionen oder als Fußsalbe.
  • Zubereitung:
    1. Salbeiblätter in Öl erhitzen und ziehen lassen.
    2. Öl abseihen und mit Bienenwachs zu einer Salbe mischen.
  1. Rosmarinöl
  • Pflanze: Rosmarin (Rosmarinus officinalis)
  • Anwendung: Fördert die Durchblutung, ideal für Muskelverspannungen und als Haaröl.
  • Zubereitung:
    1. Rosmarinzweige in Olivenöl einlegen und 3-4 Wochen ziehen lassen.
    2. Nach dem Filtern in eine dunkle Flasche füllen.
  1. Spitzwegerich-Salbe
  • Pflanze: Spitzwegerich (Plantago lanceolata)
  • Anwendung: Lindernd bei Insektenstichen, Wunden und kleineren Hautverletzungen.
  • Zubereitung:
    1. Frische Blätter zerkleinern und in Öl erhitzen.

Mit Bienenwachs zu einer Salbe verarbeiten.

Tipps für die Herstellung:

  1. Ölauswahl: Verwenden Sie hochwertige Öle wie Olivenöl, Mandelöl oder Jojobaöl.
  2. Haltbarkeit: Salben und Öle halten sich länger, wenn sie in sauberen, sterilisierten Behältern und an kühlen, dunklen Orten aufbewahrt werden.
  3. Bienenwachs: Für Salben wird Bienenwachs benötigt, das die Mischung festigt. Pro 100 ml Öl reichen 10-15 g Bienenwachs.
  4. Duft und Wirkung: Ätherische Öle können für intensivere Wirkungen hinzugefügt werden (z. B. Teebaumöl, Lavendelöl).
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Ratten im Kleingarten

Was kann man dagegen tun?

Ratten sind äußerst fruchtbare Tiere, und ihre Fortpflanzungsrate hängt von der Art, den Umweltbedingungen und der Nahrungsverfügbarkeit ab. Im Folgenden einige Details zur Fortpflanzung von Ratten, insbesondere der häufigsten Arten, wie der Hausratte (Rattus rattus) und der Wanderratte (Rattus norvegicus):

  1. Fortpflanzungshäufigkeit
  • Ratten können mehrere Würfe pro Jahr haben, meist zwischen 5 und 8 Würfen unter optimalen Bedingungen.
  • Die Trächtigkeitsdauer beträgt etwa 21 bis 23 Tage.
  • Weibchen können direkt nach der Geburt erneut trächtig werden, was die hohe Fortpflanzungsrate erklärt.
  1. Wurfgröße
  • Pro Wurf bringt eine Ratte zwischen 6 und 12 Junge zur Welt, wobei Wanderratten meist größere Würfe haben als Hausratten.
  • In einem Jahr kann ein Weibchen somit bis zu 50-80 Junge gebären.
  1. Reproduktionsreife
  • Ratten erreichen ihre Geschlechtsreife sehr früh, in der Regel nach 4-6 Wochen. Junge Ratten können daher schnell zur Populationsvermehrung beitragen.
  1. Umweltfaktoren
  • Die Verfügbarkeit von Nahrung, Wasser und Schutzräumen beeinflusst, wie oft und erfolgreich sich Ratten fortpflanzen können. In urbanen Gebieten mit viel Nahrung (z. B. Müll) können sie sich schneller vermehren als in der Natur.
  • Stress, Überbevölkerung und Konkurrenz können die Fortpflanzungsrate verringern.

Fazit:

Ratten vermehren sich unglaublich schnell, weshalb sie in vielen Umgebungen als Plage wahrgenommen werden. Ein einziges Paar kann innerhalb eines Jahres eine Population von Hunderten von Nachkommen erzeugen. Kontrollmaßnahmen wie hygienische Abfallentsorgung und der Einsatz von Fallen sind entscheidend, um ihre Ausbreitung einzudämmen.

Mit welchen wirksamen Mittel lassen sich Ratten vertreiben?

Ratten können mit einer Kombination aus präventiven Maßnahmen, Repellentien und gezielter Bekämpfung effektiv vertrieben werden. Hier sind die wichtigsten Ansätze:

1. Präventive Maßnahmen: Ratten unattraktiv machen

a) Zugang zu Nahrung verhindern

Lebensmittel sicher lagern: Vorräte in verschließbaren, dichten Behältern aufbewahren.

Müll entsorgen: Mülltonnen sollten fest verschlossen sein. Essensreste nicht offen liegen lassen.

Kompost sichern: Keine Essensreste in offenen Komposthaufen werfen.

b) Zugang zu Verstecken blockieren

Schäden an Gebäuden reparieren: Löcher in Wänden, Ritzen und Rohren verschließen (z. B. mit Drahtgeflecht oder Metallplatten).

Kellerschächte und Lüftungsöffnungen sichern: Mit engmaschigen Gittern oder Abdeckungen.

Gerümpel vermeiden: Stapel von Holz, Kartons oder anderen Gegenständen regelmäßig aufräumen.

c) Wasserquellen minimieren

Undichte Leitungen reparieren: Keine Wasserpfützen oder offene Wasserstellen hinterlassen.

2. Repellentien: Natürliche und chemische Abwehr

a) Natürliche Mittel

Ätherische Öle: Gerüche wie Pfefferminzöl, Eukalyptus oder Nelkenöl wirken abstoßend. Tücher mit diesen Ölen tränken und in Rattenverstecken auslegen.

Essig oder Ammoniak: Starke Gerüche können Ratten abschrecken. Diese Substanzen in Schalen aufstellen, wo Ratten aktiv sind.

Pflanzen: Kräuter wie Minze oder Lavendel im Garten pflanzen.

b) Elektronische Geräte

Ultraschallgeräte: Diese senden hochfrequente Töne aus, die Ratten stören sollen. Ihre Effektivität ist umstritten, da sich Ratten daran gewöhnen können.

c) Chemische Repellentien

Es gibt im Handel spezielle Rattenschreck-Mittel, die auf Duftstoffen basieren. Diese sollten gezielt in Eingängen und potenziellen Verstecken ausgebracht werden.

3. Bekämpfungsmethoden bei starkem Befall

a) Lebendfallen

Lebendfallen fangen Ratten ohne sie zu töten. Wichtig ist, sie weit entfernt (mindestens 1-2 km) auszusetzen, da sie sonst zurückkehren können.

b) Tötungsfallen

Schnappfallen: Effektiv und schnell. Diese sollten an Orten aufgestellt werden, wo sich Ratten häufig bewegen.

Köder richtig platzieren: Erdnussbutter, Nüsse oder Schokolade sind besonders attraktiv.

c) Giftköder

Rodentizide sind chemische Gifte, die oft als letzte Lösung eingesetzt werden sollten. Sie sind effektiv, bergen jedoch Gefahren:

Für Kinder und Haustiere: Köder sollten nur in speziell gesicherten Boxen ausgelegt werden.

Verwesungsprobleme: Ratten sterben oft an schwer erreichbaren Orten.

4. Unterstützung durch Fachleute

Bei starkem oder wiederholtem Befall ist es sinnvoll, einen Schädlingsbekämpfer zu beauftragen. Experten setzen gezielte Maßnahmen um, die langfristig wirken.

Wichtige Hinweise

Regelmäßige Kontrolle: Präventive Maßnahmen sollten kontinuierlich umgesetzt werden.

Geduld: Ratten sind klug und oft misstrauisch gegenüber neuen Maßnahmen, daher ist Beharrlichkeit entscheidend.

Tierschutz beachten: Lebendfallen oder natürliche Mittel sind ethisch vertretbarer als Gift.

Fazit

Die wirksamste Strategie kombiniert Prävention mit gezielter Bekämpfung. Chemische Mittel wie Giftköder sollten nur in letzter Instanz verwendet werden, während präventive Maßnahmen und natürliche Repellentien helfen, Ratten fernzuhalten.

Posted by Redaktion in Aktuelles, Schädlinge, Tipps

Würzsilie ist ein falscher Begriff

Würzsilie und ihre Verwandten: Ein Überblick zu Myrrhis odorata und Sison amomum

Die sogenannte Würzsilie ist ein Begriff, der oft fälschlicherweise verwendet wird, um auf verschiedene aromatische Pflanzen der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) hinzuweisen. Am häufigsten wird damit die Süßdolde (Myrrhis odorata) gemeint, manchmal aber auch die Gewürz-Silge (Sison amomum). Beide Pflanzen teilen gewisse Ähnlichkeiten, haben jedoch klare botanische und praktische Unterschiede.

Falsche Bezeichnungen und deren Ursprung

  • Bezeichnungen wie Würzsilie, Muskatkraut, Steinpetersilie oder Gewürzdolde sind keine wissenschaftlich korrekten Namen.
  • Diese volkstümlichen Namen stammen aus:
    • Der optischen Ähnlichkeit mit anderen Pflanzen (z. B. Petersilie).
    • Der geschmacklichen Eigenschaft (süßlich oder muskatartig).
    • Regionalen oder historischen Bezügen, wo genaue Zuordnungen oft keine Rolle spielten.

Die korrekten Namen sind:

  • Süßdolde (Myrrhis odorata)
  • Gewürz-Silge (Sison amomum)
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Merkmal

Süßdolde (Myrrhis odorata)

Gewürz-Silge (Sison amomum)

Familie

Doldenblütler (Apiaceae)

Doldenblütler (Apiaceae)

Höhe

Bis zu 1,5 m

30–50 cm

Blätter

Gefiedert, leicht behaart

Lanzettlich, glatt

Blüten

Große weiße Dolden

Kleine, unscheinbare Dolden

Aroma

Süßlich-anisartig

Würzig-nussig

Standort

Montane Regionen, Gärten

Kalkreiche Böden, Süd- und Westeuropa

Nutzung

Blätter, Samen, Wurzel

Samen (als Gewürz)

Anbau und Pflege

Süßdolde (Myrrhis odorata)

  1. Standort:
    • Sonnig bis halbschattig.
    • Nährstoffreicher, humoser und durchlässiger Boden.
  2. Aussaat:
    • Im Frühjahr oder Herbst direkt ins Freiland säen.
    • Die Samen benötigen eine Kältephase (Frostkeimer).
  3. Pflege:
    • Regelmäßig gießen, Staunässe vermeiden.
    • Rückschnitt der Blütenstände, um Selbstaussaat zu verhindern.
  4. Düngung:
    • Im Frühjahr mit Kompost düngen.

Gewürz-Silge (Sison amomum)

  1. Standort:
    • Bevorzugt trockene, kalkreiche Böden in sonnigen Lagen.
  2. Aussaat:
    • Direktsaat im Frühling.
  3. Pflege:
    • Benötigt kaum Pflege, da sie robust und an trockene Standorte angepasst ist.
  4. Düngung:
    • Selten notwendig, bei Bedarf mit organischem Dünger sparsam unterstützen.

Krankheiten und Schädlinge

Beide Pflanzen sind robust, jedoch können gelegentlich folgende Probleme auftreten:

  1. Mehltau (Süßdolde häufiger betroffen):
    • Weißlicher Belag auf den Blättern bei feucht-warmem Wetter.
  2. Blattläuse:
    • Vor allem an jungen Trieben.
  3. Blattfleckenkrankheit:
    • Braune Flecken durch Pilzbefall.

Maßnahmen:

  • Befallene Teile entfernen.
  • Für gute Durchlüftung sorgen.
  • Biologische Mittel (z. B. Neemöl) einsetzen.

Nutzung der Pflanzen

Süßdolde (Myrrhis odorata)

  1. Kulinarisch:
    • Blätter: Süßlich-anisartig, ideal für Salate, Kräuterbutter, Suppen und Soßen.
    • Samen: Getrocknet als Gewürz für Desserts, Brot oder Likör. Junge Samen können direkt gegessen werden.
    • Wurzeln: Gekocht oder gebraten als Gemüse.
  2. Medizinisch:
    • Wird gegen Blähungen und Magenbeschwerden verwendet.
    • Tee aus Blättern und Samen wirkt verdauungsfördernd.
  3. Zierpflanze:
    • Attraktiv durch die filigranen Blätter und großen weißen Blüten.

Gewürz-Silge (Sison amomum)

  1. Kulinarisch:
    • Samen: Würzig-nussig, als Gewürz für herzhafte Speisen wie Suppen und Eintöpfe verwendet.
    • Weniger vielseitig als die Süßdolde.
  2. Traditionelle Nutzung:
    • In der Volksmedizin selten erwähnt, gelegentlich als mild verdauungsfördernd.

Fazit

Die Süßdolde (Myrrhis odorata) und die Gewürz-Silge (Sison amomum) sind aromatische Vertreter der Doldenblütler-Familie, die jedoch unterschiedliche Standorte, Aromen und Anwendungen haben. Während die Süßdolde süßlich-duftend und vielseitig einsetzbar ist, überzeugt die Gewürz-Silge durch ihre Robustheit und die nussige Würze der Samen. Die Verwirrung um Begriffe wie Würzsilie verdeutlicht, wie volkstümliche Namen zu Missverständnissen führen können. Zur präzisen Beschreibung sollten daher die wissenschaftlichen Namen verwendet werden.

Posted by Redaktion in Aktuelles, Kräuter, Tipps

Pflanzen mit lustigen und skurrilen Bezeichnungen

Es gibt viele Pflanzen mit lustigen, skurrilen und teils kuriosen Namen! Hier eine Auswahl, die zeigt, wie kreativ oder humorvoll botanische Bezeichnungen und volkstümliche Namen sein können:

  1. Eselsdistel (Onopordum acanthium)
  • Beschreibung: Eine markante, bis zu 2 Meter hohe Distel mit großen, silbrig behaarten Blättern und violetten Blüten. Sie gedeiht auf nährstoffarmen Böden und ist trockenheitsresistent.
  • Eignung für Kleingärten: Ja. Sie ist pflegeleicht, ein Blickfang und ideal für Naturgärten.
  • Hinweis: Kann sich leicht aussäen, daher im Zaum halten.

  1. Schlafbaum (Albizia julibrissin)
  • Beschreibung: Auch „Seidenakazie“ genannt, ist dieser Baum bekannt für seine federleichten, rosafarbenen Blüten und die nachts zusammenklappenden Blätter.
  • Eignung für Kleingärten: Ja, mit Einschränkungen. Der Schlafbaum ist nur bedingt frosthart und benötigt einen geschützten, sonnigen Standort oder einen Kübel.
  • Hinweis: Für mildere Regionen oder mit Winterschutz.

  1. Leberblümchen (Hepatica nobilis)
  • Beschreibung: Eine heimische Wildstaude mit zarten, blauen, rosa oder weißen Blüten, die früh im Jahr blüht. Sie bevorzugt schattige Plätze unter Bäumen oder Sträuchern.
  • Eignung für Kleingärten: Ja. Sehr gut für naturnahe Gärten.
  • Hinweis: Vorsichtig pflanzen, da es unter Naturschutz steht.

  1. Nacktstängeliger Schwalbenwurz-Enzian (Gentiana asclepiadea)
  • Beschreibung: Eine Alpenstaude mit blauen, glockenförmigen Blüten, die feuchte, gut durchlässige Böden bevorzugt.
  • Eignung für Kleingärten: Ja. Perfekt für Steingärten oder naturnahe Gärten.
  • Hinweis: Regelmäßig gießen, da sie Feuchtigkeit liebt.
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  1. Hirten-Täschchen (Capsella bursa-pastoris)
  • Beschreibung: Ein kleines Kraut mit herzförmigen Früchten. Es wächst wild auf nährstoffreichen Böden und ist ein typisches „Unkraut“.
  • Eignung für Kleingärten: Ja, aber es neigt dazu, invasiv zu werden.
  • Hinweis: Kann in Kräuterecken nützlich sein (z. B. als Heilpflanze).

  1. Zittergras (Briza media)
  • Beschreibung: Ein heimisches Ziergras mit kleinen, zart zitternden Ährchen, die an Tränen oder Herzen erinnern.
  • Eignung für Kleingärten: Ja. Passt gut in Blumenbeete oder Wildblumenwiesen.
  • Hinweis: Sehr dekorativ und pflegeleicht.

  1. Teufelskralle (Harpagophytum procumbens)
  • Beschreibung: Eine Heilpflanze aus Südafrika mit krallenförmigen Früchten und medizinisch genutzten Wurzeln.
  • Eignung für Kleingärten: Nein. Sie benötigt ein tropisches Klima und wächst nicht in deutschen Böden.

  1. Morgensternsegge (Carex grayi)
  • Beschreibung: Eine feuchtigkeitsliebende Pflanze mit sternförmigen Fruchtständen, die wie Morgensterne aussehen.
  • Eignung für Kleingärten: Ja. Ideal für schattige, feuchte Standorte oder Gartenteiche.
  • Hinweis: Gute Ergänzung für naturnahe oder moderne Gärten.

  1. Totenbleiche (Orobanche)
  • Beschreibung: Eine parasitische Pflanze ohne Chlorophyll, die auf anderen Pflanzen wächst und ein blasses, skurriles Aussehen hat.
  • Eignung für Kleingärten: Nein. Sie schädigt ihre Wirtspflanzen und ist schwer zu kultivieren.

  1. Affenorchidee (Dracula simia)
  • Beschreibung: Eine Orchidee mit Blüten, die wie Affengesichter aussehen. Sie stammt aus tropischen Nebelwäldern.
  • Eignung für Kleingärten: Nein. Sie benötigt hohe Luftfeuchtigkeit und tropisches Klima.

Hinweis: Höchstens in Wintergärten möglich.

  1. Studentenblume (Tagetes)
  • Beschreibung: Eine robuste, leuchtend gelbe bis orangefarbene Zierpflanze, die Schädlinge abwehrt und Nützlinge anlockt.
  • Eignung für Kleingärten: Ja. Perfekt für Blumenbeete und Gemüsebeete.
  • Hinweis: Sehr pflegeleicht und nützlich.

  1. Säuferpalme (Hyophorbe lagenicaulis)
  • Beschreibung: Eine exotische Palme mit einem bauchigen Stamm, die Wasser speichert.
  • Eignung für Kleingärten: Nein. Nicht frosthart, sie eignet sich höchstens als Kübelpflanze in Wintergärten.

  1. Läusekraut (Pedicularis)
  • Beschreibung: Eine parasitische Pflanze, die vor allem in hochalpinen Regionen wächst.
  • Eignung für Kleingärten: Nein. Schwierig zu kultivieren und wenig geeignet.

  1. Gänseblümchen (Bellis perennis)
  • Beschreibung: Eine der bekanntesten heimischen Pflanzen, die fast überall wächst. Es hat kleine weiße Blüten mit gelben Zentren.
  • Eignung für Kleingärten: Ja. Es ist pflegeleicht und wächst von selbst.
  • Hinweis: Ideal für Wildblumenwiesen.

  1. Hühnerdarm (Stellaria media)
  • Beschreibung: Die Vogelmiere ist ein heimisches Wildkraut, das essbar ist und schnell wächst.
  • Eignung für Kleingärten: Ja, aber Vorsicht, da es sich stark ausbreiten kann.
  • Hinweis: Kann als Wildgemüse genutzt werden.

  1. Hasenbrot (Trifolium repens – Weißklee)
  • Beschreibung: Eine heimische Kleeart, die oft als Bodendecker verwendet wird und Stickstoff im Boden fixiert.
  • Eignung für Kleingärten: Ja. Gut für Wildgärten und Blumenwiesen.
  • Hinweis: Lockt Bienen an und ist nützlich für den Boden.

  1. Flaschenbaum (Brachychiton rupestris)
  • Beschreibung: Ein australischer Baum mit einem bauchigen Stamm, der Wasser speichert.
  • Eignung für Kleingärten: Nein. Er ist nicht frosthart und benötigt ein warmes Klima.

  1. Affenschwanzkaktus (Cleistocactus colademononis)
  • Beschreibung: Ein Kaktus mit langen, haarigen Trieben, die wie Affenschwänze aussehen.
  • Eignung für Kleingärten: Nein. Er benötigt Wärme und Trockenheit, aber kein Frost.
  • Hinweis: Ideal für Wintergärten.

  1. Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea)
  • Beschreibung: Eine heimische Heilpflanze mit kleinen rosa Blüten. Sie gedeiht auf mageren, sonnigen Böden.
  • Eignung für Kleingärten: Ja. Sehr gut für Kräuterecken oder naturnahe Gärten.
  • Hinweis: Pflegeleicht, solange der Boden nicht zu nährstoffreich ist.

  1. Himmelsleiter (Polemonium caeruleum)
  • Beschreibung: Eine hübsche Zierpflanze mit blauen Blüten, die halbschattige, feuchte Standorte bevorzugt.
  • Eignung für Kleingärten: Ja. Ideal für Blumenbeete und naturnahe Gärten.
  • Hinweis: Verträgt keine Trockenheit.

  1. Bratwurstbaum (Kigelia africana)
  • Beschreibung: Der Bratwurstbaum stammt aus Afrika und ist bekannt für seine langen, wurstähnlichen Früchte, die an den Ästen herabhängen. Die Pflanze trägt zudem auffällige, rot-violette Blüten, die von Fledermäusen bestäubt werden. Die Früchte sind nicht essbar, werden aber in der traditionellen Medizin verwendet.
  • Eignung für Kleingärten: Nein.

Hinweis: Der Bratwurstbaum ist tropisch und nicht frosthart. Er benötigt viel Wärme und Platz, weshalb er in deutschen Kleingärten nicht geeignet ist. Höchstens in botanischen Gärten oder als Kübelpflanze in beheizten Wintergärten zu finden.

Posted by Redaktion in Aktuelles, Exoten, Tipps
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