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Welche Blumen lassen sich als Dekoration trocknen?

Es gibt eine Vielzahl von Blumen, die sich hervorragend zum Trocknen eignen und danach, als Dekoration verwendet, werden können. Hier sind 30 der beliebtesten “Deko-Pflanzen”.

  1. Trommelstöckchen (Craspedia)
    • Merkmale: Kugelige Blüten, die ihre leuchtend gelbe Farbe und Form behalten.
    • Aussehen: Runde, feste Blütenköpfe auf langen, dünnen Stielen.
    • Verwendung: Ideal für moderne, minimalistische Arrangements.
    • Tipp: Kopfüber an einem trockenen, dunklen Ort aufhängen.
  2. Schafgarbe (Achillea)
    • Merkmale: Flache Dolden, die Struktur und Fülle bringen.
    • Aussehen: Kleine, flache Blüten in Gelb, Rosa oder Weiß.
    • Verwendung: In Sträußen und Gestecken für Fülle und Textur.
    • Tipp: An einem kühlen, luftigen Ort trocknen.
  3. Kugeldistel (Echinops)
    • Merkmale: Stachelige, strukturierte Blüten, die ihre blaue Farbe behalten.
    • Aussehen: Runde, stachelige Blütenköpfe in Blau und Violett.
    • Verwendung: Perfekt für rustikale oder moderne Arrangements.
    • Tipp: Kopfüber trocknen, um die Form zu bewahren.
  4. Hasenschwanzgras (Lagurus ovatus)
    • Merkmale: Weiche, flauschige Blüten, die dezent und langlebig sind.
    • Aussehen: Ovale, flauschige Blütenstände in Beige.
    • Verwendung: Gut für minimalistische Dekorationen oder als Füllmaterial.
    • Tipp: Einfach lufttrocknen lassen.
  5. Palmblätter
    • Merkmale: Große Blätter, die sich beim Trocknen flachlegen.
    • Aussehen: Fächerartig, beige bis goldfarben.
    • Verwendung: Boho-Dekorationen oder große Vasen.
    • Tipp: An einem gut belüfteten Ort flach trocknen.
  6. Kornblumen (Centaurea cyanus)
    • Merkmale: Intensiv blaue Blüten, die Farbe lange behalten.
    • Aussehen: Kleine, kornartige, leuchtend blaue Blüten.
    • Verwendung: Farbakzente in Arrangements und Kränzen.
    • Tipp: In kleinen Bündeln kopfüber trocknen.
  7. Samtgras (Pennisetum)
    • Merkmale: Federartige, sanfte Blüten, die für Weichheit sorgen.
    • Aussehen: Fluffige, beige oder weiße Blütenstände.
    • Verwendung: Locker und weich in natürlichen Arrangements.
    • Tipp: Lufttrocknen an einem kühlen Ort.
  8. Amaranth (Amaranthus)
    • Merkmale: Längliche, hängende Blüten für dramatische Akzente.
    • Aussehen: Lange, hängende Blütenstände in Rot und Grün.
    • Verwendung: Hängende Gestecke oder für einen dramatischen Effekt.
    • Tipp: Kopfüber trocknen lassen.
  9. Strandflieder (Limonium)
    • Merkmale: Farbige, papierartige Blüten mit guter Haltbarkeit.
    • Aussehen: Kleine, papierartige Blüten in Rosa, Blau und Weiß.
    • Verwendung: Als Füllmaterial oder Akzentblume.
    • Tipp: In Bündeln an einem luftigen Ort trocknen.
  10. Hahnenkamm (Celosia)
    • Merkmale: Dichte, samtige Blüten, die gut haltbar sind.
    • Aussehen: Leuchtend rote oder pinke, strukturierte Blüten.
    • Verwendung: Setzt auffällige Farbakzente.
    • Tipp: Langsam an einem dunklen Ort trocknen.
  11. Lampenputzergras (Pennisetum setaceum)
    • Merkmale: Längliche, weiche Blüten für Boho-Dekor.
    • Aussehen: Lange, federartige Wedel in Beige.
    • Verwendung: In lockeren Sträußen oder solo in Vasen.
    • Tipp: Lufttrocknen und in Form bringen.
  12. Fuchsschwanz (Amaranthus caudatus)
    • Merkmale: Lange, hängende Blütenstände in Rot- oder Grüntönen.
    • Aussehen: Dramatische, herabhängende Blüten.
    • Verwendung: Für große, hängende Dekorationen.
    • Tipp: Am besten kopfüber trocknen.
  13. Globe Amaranth (Gomphrena)
    • Merkmale: Runde, farbenfrohe Blüten, die Form und Farbe behalten.
    • Aussehen: Kugelartige Blüten in Lila, Pink oder Weiß.
    • Verwendung: Bunte Akzente in Sträußen.
    • Tipp: Langsam lufttrocknen.
  14. Nigella (Jungfer im Grünen)
    • Merkmale: Dekorative Samenkapseln für Struktur.
    • Aussehen: Nach dem Blühen ballonförmige Kapseln.
    • Verwendung: Strukturiert in Trockensträußen.
    • Tipp: Kopfüber trocknen, sobald sich die Kapseln gebildet haben.
  15. Immortelle (Helichrysum)
    • Merkmale: Strohartige Blüten, die besonders lange haltbar sind.
    • Aussehen: Gelbe oder rote, harte Blüten.
    • Verwendung: Trockenkränze oder als farbige Akzente.
    • Tipp: Schnell und trocken aufbewahren.
  16. Pampasgras
    • Merkmale: Große, flauschige Wedel, die sich weich und voluminös zeigen.
    • Aussehen: Fluffige, große Wedel in Beige und Cremefarben.
    • Verwendung: Perfekt für große Vasen oder alleinstehend.
    • Tipp: Bei Zimmertemperatur trocknen lassen.
  17. Hortensien
    • Merkmale: Voluminöse Blüten in pastelligen Farben.
    • Aussehen: Große, weiche Blütenköpfe.
    • Verwendung: Ideal für romantische oder vintage Dekorationen.
    • Tipp: Langsam an der Luft trocknen.
  18. Rosen
    • Merkmale: Klassische, romantische Blüten für elegante Sträuße.
    • Aussehen: Einzelne, dichte Blüten in Rosa, Rot und Weiß.
    • Verwendung: Passt gut zu rustikalen oder nostalgischen Dekorationen.
    • Tipp: Kopfüber und dunkel trocknen.
  19. Strohblumen (Helichrysum)
    • Merkmale: Sehr haltbar und farbintensiv.
    • Aussehen: Strohige, gelbe oder rote Blüten.
    • Verwendung: Für Kränze und bunte Akzente.
    • Tipp: Aufrecht stehend an einem dunklen Ort trocknen.
  20. Schleierkraut (Gypsophila)
    • Merkmale: Filigrane, weiße Blüten für Leichtigkeit.
    • Aussehen: Kleine, zarte Blütenwolken.
    • Verwendung: Ideal als Füllmaterial oder Akzent.
    • Tipp: Lufttrocknen, locker aufhängen.
  21. Eukalyptus
    • Merkmale: Behält seinen Duft und seine Farbe.
    • Aussehen: Längliche, grüne Blätter.
    • Verwendung: Minimalistische Sträuße oder alleinstehend.
    • Tipp: Einfach an der Luft trocknen.
  22. Disteln
    • Merkmale: Stachelige Blüten für Struktur.
    • Aussehen: Runde, spitzige Blütenköpfe in Blau und Violett.
    • Verwendung: Rustikale und natürliche Arrangements.
    • Tipp: Kopfüber trocknen.
  23. Pfingstrosen
    • Merkmale: Groß und opulent, erhalten teilweise Farbe und Form.
    • Aussehen: Runde, üppige Blüten.
    • Verwendung: Perfekt für romantische Arrangements.
    • Tipp: Halboffene Blüten kopfüber trocknen.
  24. Mohnkapseln
    • Merkmale: Runde Samenkapseln mit interessanter Textur.
    • Aussehen: Grüne bis braune Samenkapseln.
    • Verwendung: Für Struktur und Fülle in Sträußen.
    • Tipp: Lufttrocknen lassen.
  25. Statice (Strandflieder)
    • Merkmale: Papierartige Blüten, die Form und Farbe behalten.
    • Aussehen: Kleine, leuchtende Blüten in Rosa, Blau, Lila.
    • Verwendung: Als Füllmaterial und Akzent.
    • Tipp: Bündelweise trocknen.
  26. Celosia (Hahnenkamm)
    • Merkmale: Hahnenkammartige Struktur, die lange hält.
    • Aussehen: Leuchtend rote und pinke Blüten mit besonderer Textur.
    • Verwendung: Für auffällige Akzente.
    • Tipp: Langsam und trocken lagern.
  27. Lavendel
    • Merkmale: Angenehm duftend, behält Farbe und Form.
    • Aussehen: Lange, violette Blütenähren.
    • Verwendung: Duftkränze, Gestecke oder alleinstehend.
    • Tipp: Dunkel und trocken lagern.
  28. Rittersporn
    • Merkmale: Lange Blütenrispen, die Farbe gut halten.
    • Aussehen: Blaue, violette oder weiße Blüten.
    • Verwendung: Für Höhe und Farbe in Sträußen.
    • Tipp: Kopfüber und dunkel trocknen.
  29. Farn
    • Merkmale: Langanhaltend mit schöner Struktur.
    • Aussehen: Lange, gefiederte grüne Blätter.
    • Verwendung: Für Struktur und Volumen.
    • Tipp: Flach trocknen oder aufhängen.
  30. Edelweiß
    • Merkmale: Einzigartige, sternförmige Blüten, die Farbe und Form bewahren.
    • Aussehen: Kleine, samtig-weiße Blüten.
    • Verwendung: Romantische, alpine Dekorationen.
    • Tipp: Langsam trocknen lassen.

Diese Pflanzen sind ideal für langlebige Dekorationen, da sie ihre Farben und Formen nach dem Trocknen gut bewahren und vielfältige Kombinationsmöglichkeiten für natürliche und rustikale Arrangements bieten.

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Mythen im Kleingartenwesen

Fakten und Irrtümer im Gemüseanbau

Der Gemüseanbau im Kleingarten ist ein beliebtes Hobby, aber er ist auch von vielen Mythen und überlieferten „Weisheiten“ geprägt. Einige dieser Mythen haben einen wahren Kern, andere sind veraltet, und wieder andere entbehren jeder Grundlage. Um den besten Ertrag und gesunde Pflanzen zu fördern, ist es hilfreich, diese Mythen kritisch zu hinterfragen.

Allgemeine Mythen im Gemüseanbau

Es gibt den Mythos, dass die Zugabe von Bier oder Milch ins Gießwasser das Wachstum fördern soll. Tatsächlich können Milch und Bier im Boden unerwünschte Bakterien und Schimmelpilze begünstigen. Milch in stark verdünnter Form kann gegen Mehltau wirken, aber ein Übermaß stört das Bodenleben.

Der Begriff „Urkarotte“ ist ein klassisches Beispiel für Marketingrhetorik, die Verbraucher emotional anspricht, um ein Gefühl von Authentizität, Naturverbundenheit und „Unverfälschtheit“ zu erzeugen.

Manche Kleingärtner glauben, dass farbige Folien mit bestimmten Lichtfrequenzen das Wachstum fördern. Studien zeigen jedoch, dass die Wirkung solcher Folien minimal ist. Das natürliche Sonnenlicht reicht normalerweise völlig aus.

Die Qualität von Samen hängt eher von Lagerung und Frische als vom Preis ab. Günstige Samen können oft genauso gute Ergebnisse erzielen wie teure Varianten. Noch günstiger ist es aus den vorhandenen Pflanzen Samen zu ziehen. Achtet dabei auf die Samenfestigkeit.

  • Zu häufiges Umgraben schädigt die Bodenstruktur und das Bodenleben. Besonders Regenwürmer und Mikroorganismen, die den Boden fruchtbar halten, werden gestört. Eine schonende Bodenbearbeitung und Mulchen sind oft nachhaltiger.

Zucker im Boden verändert nicht den Geschmack der Früchte, sondern kann das Bodenmilieu negativ beeinflussen. Die Süße ist genetisch bedingt und hängt eher von Sonne und Erntezeit ab.

Ein zu enger Pflanzabstand führt oft zu Konkurrenz um Wasser, Licht und Nährstoffe, was kleinere Früchte und Krankheiten fördert. Ein angemessener Abstand sorgt für bessere Belüftung und Erträg

Beide Düngemittel sind Langzeitdünger und setzen Nährstoffe nur langsam frei. Sie eignen sich für die Grunddüngung im Frühjahr, nicht für eine schnelle Nährstoffversorgung.

Diese Unkräuter deuten oft auf nährstoffreiche Böden hin, nicht auf „schlechte“ Qualität. Brennnesseln etwa sind ein Indikator für stickstoffhaltige Erde.

Parthenokarpe Sorten benötigen keine Bestäubung und sind im Gewächshaus ideal.

Übermäßiges Gießen kann Wurzelschäden und Pilzbefall fördern. Ein ausgetrockneter Boden vor dem nächsten Gießen fördert tieferes Wurzelwachstum.

Der Begriff „Urkarotte“ ist ein klassisches Beispiel für Marketingrhetorik, die Verbraucher emotional anspricht, um ein Gefühl von Authentizität, Naturverbundenheit und „Unverfälschtheit“ zu erzeugen.

Mythen rund um Gurken

Dieser Mythos ist falsch. Berührung oder Drehung hat keinen Einfluss auf die Form, die eher durch Wasser, Temperatur und Nährstoffe beeinflusst wird.

Ein Übermaß an Stickstoff fördert Blätter, aber nicht die Fruchtbildung. Ein ausgewogener Dünger ist besser.

Einige Sorten brauchen keine Bestäubung und sind ideal fürs Gewächshaus.

Bitterstoffe entstehen durch Hitze oder Trockenheit, sind oft nur in der Schale und an den Enden konzentriert und lassen sich durch Schälen umgehen.

Gurken bevorzugen mehr Luftfeuchtigkeit, Tomaten weniger. Sie können dennoch zusammenwachsen, wenn man die Bedingungen anpasst.

Gurken brauchen regelmäßiges Wasser, aber Staunässe schadet den Wurzeln.

Gurken benötigen Sonne. Im Schatten wachsen sie weniger produktiv.

Diese Unkräuter deuten oft auf nährstoffreiche Böden hin, nicht auf „schlechte“ Qualität. Brennnesseln etwa sind ein Indikator für stickstoffhaltige Erde.

Die Knackigkeit hängt eher mit Wasser und Erntefrische zusammen als mit Kalzium.

Mythen rund um Tomaten

Nicht alle Tomatensorten profitieren vom Ausgeizen. Kleinfruchtige Sorten wie Buschtomaten können ohne Ausgeizen gut wachsen.

Regen per se schadet nicht, aber dauerhafte Nässe fördert Pilzkrankheiten. Ein überdachter Standort ist hilfreich.

Blätter sind für die Photosynthese wichtig. Ein drastisches Entfernen schwächt die Pflanze. Das Entfernen einiger Blätter unter den Früchten kann die Belichtung leicht fördern

Ein etwas tieferes Einpflanzen ist nützlich, aber ein zu tiefes Setzen kann bei Kälte das Wachstum hemmen.

Dies stimmt tatsächlich, da das von diesen Früchten abgegebene Ethylen den Reifeprozess fördert.

Eine zu häufige Düngung führt zu übermäßigem Blattwachstum. Ein wöchentlicher bis zweiwöchentlicher Rhythmus ist besser.

Kaffeesatz kann in kleinen Mengen als Zusatz dienen, ist aber zu stickstoffarm und sauer, um als Alleindünger für Tomaten zu dienen.

Die Gefahr von Sonnenbrand durch Wassertropfen ist gering. Wichtiger ist, nasse Blätter trocken zu halten, um Pilzkrankheiten zu vermeiden.

Extreme Temperaturen können zu Hitzestress und Sonnenbrand führen. In heißen Sommern hilft leichte Beschattung.

Zucker und Natron beeinflussen den Geschmack nicht, sondern können eher den pH-Wert des Bodens verändern.

Mythen rund um Beeren

Die meisten Beerenarten, wie Himbeeren und Erdbeeren, gedeihen am besten in voller Sonne und benötigen mindestens 6-8 Stunden Sonnenlicht pro Tag für optimale Erträge.

Einige Arten, wie Erdbeeren, können bereits im ersten Jahr Früchte tragen, besonders wenn sie früh im Jahr gepflanzt werden.

Beerenpflanzen können auch im Spätsommer oder frühen Herbst gepflanzt werden, was ihnen hilft, im Herbst Wurzeln zu schlagen, bevor sie im Frühjahr wachsen.

Während Beeren einen regelmäßigen Wasserbedarf haben, kann zu viel Wasser Wurzelfäule verursachen. Eine gute Drainage ist entscheidend.

Dies ist bei den meisten Beeren nicht notwendig, da sie bereits in den ersten Jahren eine Ernte tragen können. Der Verzicht auf die Ernte kann das Wachstum sogar hemmen.

Mythen rund um Obstbäume

Während einige Obstbäume regelmäßigen Schnitt benötigen, ist ein zu häufiger Schnitt oft schädlich. Der Schnitt sollte je nach Baumart und Wachstumsbedürfnissen angepasst werden.

Zu viel Dünger kann das Wachstum von Blättern fördern und die Fruchtbildung verringern. Ein ausgewogener Düngungsplan ist wichtig.

Die Erntezeit kann je nach Wetterbedingungen, Baumart und Anbauort variieren.

Einige Obstbäume, wie Äpfel und Birnen, benötigen Bestäuber von einer anderen Sorte, um Früchte zu setzen.

Obstbäume können anfällig für verschiedene Krankheiten und Schädlinge sein, und präventive Maßnahmen sind wichtig, um die Gesundheit der Bäume zu erhalten.

Mythen rund um den Rasen

Zu häufiges Mähen kann den Rasen stressen und schwächen. Ideale Mähhöhen variieren je nach Grasart, aber in der Regel sollte der Rasen nur dann gemäht werden, wenn er gewachsen ist.

Solange das Gras nicht zu hoch ist, kann es auch bei warmem Wetter gemäht werden. In heißen Perioden ist es jedoch wichtig, den Rasen gut zu bewässern.

Dickes Gras kann übermäßigen Schatten erzeugen und das Wachstum von Unkräutern hemmen. Die Rasenpflege sollte auch auf die richtige Luftzirkulation und Lichtverhältnisse achten.

Rasen kann auch im Frühling und Herbst wachsen. Kalt- und warmwettergrüne Gräser haben unterschiedliche Wachstumsperioden und können auch im Herbst noch aktiv sein.

Einige Unkräuter können durchaus Vorteile bieten, wie z. B. die Verbesserung des Bodens oder als Nahrungsquelle für Insekten. Eine gesunde Mischung kann oft das Gleichgewicht im Rasen unterstützen.

Diese Mythen verdeutlichen, wie wichtig es ist, fundierte Informationen im Gartenbau zu suchen und sich nicht auf überlieferte Ratschläge zu verlassen. Ein bewusster Umgang mit den Bedürfnissen von Beeren, Obstbäumen und Rasen sorgt für gesunde Pflanzen und eine üppige Ernte.

Posted by Redaktion in Aktuelles, Gemüse, Obst, Tipps

Kurkuma

Die Kurkuma oder Kurkume (Curcuma longa), auch Gelber Ingwer, Safranwurz(el), Gelbwurz(el), Gilbwurz(el) oder Curcuma genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Sie stammt aus Südasien und wird in den Tropen kultiviert.

Das Rhizom ähnelt stark dem des Ingwers, ist jedoch intensiv gelb; das geschälte Rhizom wird frisch und getrocknet als Gewürz und Farbstoff verwendet.

Es sind bis zu fünf Prozent typische ätherische Öle sowie bis zu drei Prozent des gelbfärbenden Curcumins bzw. dessen Derivate enthalten. Das Rhizom wirkt verdauungsanregend.

Kurkuma ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu einem Meter erreicht. Es werden stark verzweigte, gelbe bis orange, zylindrische, aromatische Rhizome als Überdauerungsorgane ausgebildet, die an den Enden Knollen entwickeln.

Das Rhizom ähnelt stark dem des Ingwers, ist jedoch intensiv gelb. Es sind bis zu fünf Prozent typische ätherische Öle sowie bis zu drei Prozent des für die gelbe Färbung verantwortlichen Curcumins bzw. dessen Derivate (Curcuminoide) enthalten. Die wichtigsten chemischen Komponenten sind neben Curcumin (60 %), Demethoxycurcumin (25 %) und Bisdemethoxycurcumin (15 %). Das ätherische Öl besteht zu 60 % aus Sesquiterpenen, wie Turmeron (bis 30 %), ar-Turmeron (bis 25 %), Atlanton und Zingiberen (bis 25 %) und Monoterpenen (Cymen, 1,8-Cineol, Phellandren, Sabinen, Borneol und andere).

Anbau im Kleingarten – Sinn oder Unsinn?

Ja, Kurkuma kann in deutschen Kleingärten angebaut werden, allerdings nur unter kontrollierten Bedingungen, wie in einem Gewächshaus oder in Töpfen in einem warmen Raum. Es erfordert eine gewisse Sorgfalt und Pflege, kann jedoch für gartenbegeisterte Personen eine interessante Bereicherung sein.

  • Sinn: Kurkuma kann in einem geeigneten Umfeld (Gewächshaus) erfolgreich kultiviert werden, und die gesundheitlichen Vorteile sowie die Verwendung in der Küche machen den Anbau interessant.
  • Unsinn: Der Anbau im Freiland ohne Schutz ist in den meisten deutschen Klimazonen nicht praktikabel, und die Aufzucht kann viel Aufwand erfordern. Für Hobbygärtner, die Platz und Ressourcen haben, kann es jedoch eine lohnende Herausforderung sein.

In China liegt die Blütezeit meist im August. Endständig auf dem Scheinstamm sitzt der 12 bis 20 Zentimeter lange Blütenstandsschaft, über diesem steht der zylindrische, ährige Blütenstand, der viele Blüten enthält. Er ist 12 bis 18 Zentimeter hoch und sein Durchmesser reicht von 4 bis 9 Zentimetern. Die Tragblätter, über denen die Blüten stehen, sind hellgrün, von 3 bis 5 Zentimetern Länge, eiförmig bis länglich und mit stumpfem oberen Ende.

Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und dreizählig. Die drei 0,8 bis 1,2 Zentimeter langen Kelchblätter sind verwachsen, weiß, flaumig behaart und die drei Kelchzähne ungleich. Die drei hellgelben Kronblätter sind zu einer bis zu 3 Zentimeter langen Kronröhre verwachsen. Die drei Kronlappen von 1 bis 1,5 Zentimeter Länge sind dreieckig mit stachelspitzigem oberen Ende; der mittlere Kronlappen ist größer als die beiden seitlichen. Nur das mittlere Staubblatt des inneren Kreises ist fertil.

Frisch hat der Wurzelstock einen harzigen, leicht brennenden Geschmack, getrocknet schmeckt er mildwürzig und erdig-bitter. Er wird vor allem gemahlen wegen seiner Färbekraft verwendet, beispielsweise als Bestandteil von Gewürzmischungen wie Currypulver. Kurkuma ist wesentlich preiswerter als der ebenfalls stark gelbfärbende Safran. In Indien ist die Verwendung von Currypulver seit 4000 Jahren belegt. Susanne S. Renner geht davon aus, dass Kurkuma bereits vor 10.000 Jahren genutzt wurde, „als die Menschen im Ganges-Delta mit der Landwirtschaft und Nutzung von Pflanzen begonnen haben“.

Kurkuma galt als heilig und gehörte bereits damals zu den wichtigsten Gewürzen.

In der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda wird es zu den „heißen“ Gewürzen gerechnet, denen eine reinigende und energiespendende Wirkung zugesprochen wird. Indien ist das weltgrößte Anbauland und verbraucht rund 80 % der Welternte. Während in Indien meistens getrocknetes Kurkuma verwendet wird, ist in Südostasien, beispielsweise in der thailändischen Küche, die Verwendung der frischen, geriebenen Knolle verbreitet. In der westlichen Küche spielt Kurkuma eine untergeordnete Rolle als Bestandteil von Currypulver, als billiger Safranersatz oder als Farbstoff in der Lebensmittelindustrie, etwa für Senf, Teigwaren oder Kurkuma-Reis.

Kurkuma sollte dunkel und nicht zu lange gelagert werden, da die Farbe bei Licht schnell verblasst und es an Aroma verliert.

In Anzeigen oder Ratgebern wird eine Wirkung gegen verschiedenste Krankheiten (Diabetes, Arthrose, Krebs) beworben. Da aber hierfür aussagekräftige Studien fehlen, sind in der EU keine gesundheitsbezogenen Werbeaussagen für kurkumahaltige Nahrungsergänzungsmittel zugelassen.

In Deutschland wurde die Droge Gelbwurzel als Rhizoma Curcumae 1930 im Ergänzungsband 5 (Erg.-B. 5) zum DAB als pflanzliches Arzneimittel aufgenommen. In der überarbeiteten Ausgabe 10 des DAB (mit den neuen lateinischen Drogenbezeichnungen) ist sie als Rhizoma Curcumae Longae gelistet. Der ebenfalls zur Gattung Curcuma gehörende Javanische Gelbwurz (Curcuma xanthorrhiza Roxb.) ist seit 1978 im DAB 8 enthalten.

Entscheidend für die Wirkung soll gemäß dem Deutschen Grünen Kreuz eine exakte und ausreichend hohe Dosierung sein.

Außer als Gewürz und zum Färben von Speisen fand Kurkuma bis ins 20. Jahrhundert zum Färben von Papier, Firnissen und Salben beschränkte Anwendung. Die traditionellen Stoffe Timors (Tais) werden mit Kurkuma gefärbt. Je nach Verwendung entstehen so gelbe bis tief orange Farbtöne.[17] Mit Curcumin gelb gefärbtes Papier (Kurkumapapier) diente in der Chemie als Indikatorpapier auf Alkalien, von denen es in Braunrot umgefärbt wird (Umschlagspunkt bei pH = 8,6). Der Kurkumafarbstoff Curcumin wird als Reagenz zum Nachweis von Bor in Form von Borsäure verwendet, mit der es in saurer Lösung den roten Farbstoff Rosocyanin liefert.

Der lange haltbare, creme- bis rosafarbene Blütenstand der Kurkumapflanze wird als Schnittblume verwendet.

Da Kurkuma relativ billig ist, wird es häufig zum Strecken von Safran verwendet. Die obige Reaktion mit Alkalien wie Natronlauge wird dabei zur Überprüfung der Ware genutzt.

Posted by Redaktion in Aktuelles, Exoten, Gemüse, Kräuter, Tipps

Warum ist Bambus in Kleingärten verboten?

Ist diese Pflanze invasiv oder schadet sie der deutschen Flora?

Bambus ist in vielen Kleingartenanlagen in Deutschland aus mehreren Gründen verboten oder stark reguliert, insbesondere wegen seiner invasiven Eigenschaften und potenziellen Schäden an der Umgebung. Diese Problematik lässt sich auf zwei Hauptpunkte zurückführen:

1. Invasive Natur vieler Bambusarten
Viele Bambusarten, insbesondere die sogenannten ausläuferbildenden Bambusarten (wie etwa Phyllostachys), neigen dazu, sich stark und unkontrolliert auszubreiten. Sie bilden unterirdische Rhizome (Wurzelausläufer), die oft über weite Strecken in alle Richtungen wachsen können. Diese Rhizome können in benachbarte Gärten, Rasenflächen oder sogar unter Zäune hindurchdringen und dort neue Triebe bilden. Sobald diese Wurzeln etabliert sind, ist es extrem schwierig, den Bambus wieder loszuwerden. Das Wurzelsystem kann sich schnell und aggressiv entwickeln, sodass Bambus in kurzer Zeit große Flächen besiedeln und andere Pflanzen verdrängen kann.

Dies stellt nicht nur ein Problem für den eigenen Garten dar, sondern beeinträchtigt auch die Nachbarn und die allgemeine Gartenstruktur. Besonders in der beengten Fläche von Kleingärten ist eine solche Ausbreitung ungewünscht.

2. Gefährdung der lokalen Flora
Während Bambus als solches nicht direkt die deutsche Flora „schädigt“, kann seine aggressive Ausbreitung zu einer Verdrängung heimischer Pflanzenarten führen. In naturnah gestalteten Gärten, in denen die Erhaltung der Biodiversität und der Anbau heimischer Pflanzen eine wichtige Rolle spielt, passt Bambus aufgrund seiner Dominanz und seines starken Wachstums oft nicht ins Konzept. Die dichte Beschattung, die Bambus erzeugen kann, lässt wenig Licht für kleinere, bodennahe Pflanzen übrig, was das Wachstum dieser Arten zusätzlich hemmt.

3. Wurzelschäden und bauliche Risiken
Ein weiteres Problem, das in Kleingärten auftreten kann, ist das Potenzial der Bambuswurzeln, bauliche Strukturen zu beschädigen. Die kräftigen Rhizome können sich in die Nähe von Wegen, Mauern, Fundamenten oder sogar unter Pavillons und Gartenhäusern ausbreiten und dort Schäden verursachen. In Kleingartenanlagen, wo oft eine dichte Bebauung herrscht, ist das ein erheblicher Risikofaktor.

Fazit:
Bambus ist in Kleingärten oft verboten, weil er als invasive Pflanze eine Bedrohung für die Gartenordnung und benachbarte Flächen darstellt. Der Pflegeaufwand, um die Pflanze im Zaum zu halten, ist hoch, und die Schäden, die sie durch ihre Rhizome anrichten kann, rechtfertigen das Verbot. Falls jemand dennoch Bambus pflanzen möchte, sind Rhizomsperren eine empfohlene, aber dennoch aufwendige Maßnahme, um die Ausbreitung zu kontrollieren.

Posted by Redaktion in Aktuelles, Verbotene Pflanzen

Die größten Tomatensorten

Die größten und schwersten Tomatensorten sind oft sogenannte “Beefsteak-Tomaten” oder speziell gezüchtete Sorten, die für ihre massive Größe bekannt sind. Hier sind einige der imposantesten Tomatensorten, die für beeindruckende Früchte sorgen und aus Samen gezogen werden können:

  1. Big Zac
  • Gewicht: Diese Tomate ist bekannt für ihre extrem großen Früchte, die bei idealen Bedingungen oft über 1,5 kg wiegen.
  • Beschreibung: Eine Fleischtomate mit einem saftigen, süßen Geschmack und einer leicht rötlichen Färbung.
  • Herkunft: Die Sorte wurde gezüchtet, um Riesen-Tomatenwettbewerbe zu gewinnen.
  • Bezugsquellen: Samen sind oft online bei spezialisierten Saatgutanbietern verfügbar wie Tomatofest oder Seedsavers.
  1. Delicious
  • Gewicht: Diese Sorte kann Früchte mit einem Gewicht von bis zu 1,5 kg hervorbringen.
  • Beschreibung: Diese fleischige Tomate ist reich an Fruchtfleisch und nur sehr geringfügig saftig, was sie ideal für Sandwiches und Salate macht.
  • Herkunft: In den USA gezüchtet, ursprünglich um Rekord-Tomaten zu produzieren.
  • Bezugsquellen: Samen finden Sie bei Anbietern wie Tomatenliebe.de oder auch über internationale Saatgutbanken.
  1. German Johnson
  • Gewicht: Sie kann unter guten Bedingungen Früchte von etwa 0,5 bis 1 kg hervorbringen.
  • Beschreibung: Eine robuste, rosafarbene Tomate mit ausgeprägtem, süßlichem Geschmack. Perfekt für frische Zubereitungen.
  • Herkunft: Eine Erbstücksorte aus den USA, bekannt für ihre Größe und Robustheit.
  • Bezugsquellen: Bei Dreschflegel e.V. oder auch bei lokalen Sammlern und Tauschbörsen erhältlich.
  1. Mortgage Lifter
  • Gewicht: 0,5 bis 1 kg schwere Früchte.
  • Beschreibung: Diese Tomate hat eine interessante Geschichte: Ein Bauer in den USA soll seine Hypothek durch den Verkauf dieser Tomaten abbezahlt haben. Die Früchte sind groß, saftig und haben einen leicht säuerlichen Geschmack.
  • Bezugsquellen: Samen gibt es bei Dreschflegel e.V. und anderen spezialisierten Saatgutbanken.
  1. Brutus Magnum
  • Gewicht: 0,5 bis 1 kg.
  • Beschreibung: Diese Sorten wird speziell wegen ihres fleischigen, festen Fruchtfleisches und ihres aromatischen Geschmacks geschätzt.
  • Bezugsquellen: Samen sind häufig in spezialisierten Online-Shops für seltenes Saatgut verfügbar, z.B. bei Rühlemann’s.

Tipps für die Anzucht von großen Tomaten

  1. Frühe Aussaat: Um große Tomaten zu erzielen, am besten bereits im Februar/März im Haus oder im Gewächshaus aussäen.
  2. Ausreichend Düngen: Für massives Wachstum benötigen große Tomatensorten mehr Nährstoffe. Eine regelmäßige, kaliumreiche Düngung ist vorteilhaft.
  3. Wasserzufuhr kontrollieren: Große Tomaten brauchen viel Wasser, aber Staunässe muss vermieden werden.
  4. Unterstützung bieten: Wegen der Größe und des Gewichts der Früchte ist eine stabile Rankhilfe notwendig.

Durch den Anbau solcher Tomaten können Sie durchaus beeindruckende Ergebnisse erzielen, auch wenn die Pflege und der Platzbedarf etwas höher sind. Die Riesen-Sorten sind definitiv ein Hingucker im Garten und auf dem Teller!

Achtung vor Fakesamen!

Tomaten, die größer als 3 kg werden, sind biologisch sehr unwahrscheinlich. Selbst Sorten wie die “Beefsteak” erreichen oft maximal 1-2 kg unter absolut idealen Bedingungen.

Posted by Redaktion in Aktuelles, Gemüse, Tipps

Einjährig, zweijährig oder mehrjährig?

Welche Gemüsepflanzen gibt es in Deutschland in diesem Zusammenhang?

Bei Gemüsearten lässt sich grob in einjährige, zweijährige und mehrjährige Pflanzen unterscheiden. Während einjährige Pflanzen, wie Tomaten oder Zucchini, im Herbst vergehen, bieten zweijährige und mehrjährige Pflanzen die Möglichkeit, den Garten auch in der kalten Jahreszeit produktiv zu nutzen. Hier ist eine detaillierte Übersicht über gängige zweijährige und mehrjährige Gemüsepflanzen in Deutschland, einschließlich Anbau-, Pflege- und Überwinterungstipps.

Zweijährige Gemüsepflanzen

Zweijährige Pflanzen wachsen im ersten Jahr, überwintern und blühen im zweiten Jahr. Sie können daher das Winterhalbjahr nutzen, um Energie für das kommende Jahr zu sammeln und lassen sich oft gut im Garten lassen.

  1. Winterharter Lauch (Porree)
  • Aussaat: Frühling bis Frühsommer direkt ins Beet oder in Töpfen vorziehen.
  • Pflege: Benötigt regelmäßige Bewässerung und Düngung (Stickstoffreicher Dünger).
  • Überwinterung: Winterharter Lauch kann gut im Beet bleiben, auch bei Frost. Ein Abdecken mit Stroh oder Mulch schützt vor extremer Kälte.
  • Tipp: Blanchieren der Stängel kann den Geschmack verbessern. Dazu einfach den Boden um die Pflanzen herum leicht anhäufeln.
  1. Pastinaken
  • Aussaat: Frühling direkt ins Freiland.
  • Pflege: Lockerer Boden und regelmäßige Wassergaben sind wichtig.
  • Überwinterung: Pastinaken können im Boden verbleiben und sogar im Winter geerntet werden. Die Kälte verstärkt ihren süßlichen Geschmack.
  • Mythos: Pastinaken sollen bei strengem Frost ungenießbar werden – das Gegenteil ist der Fall. Frost verbessert den Geschmack.
  1. Wurzelpetersilie
  • Aussaat: März bis Juni, direkt ins Freiland.
  • Pflege: Boden muss gut gelockert sein, mittlerer Wasserbedarf.
  • Überwinterung: Im Boden lassen und bei Bedarf ernten. Wie bei Pastinaken verbessert Frost die Qualität der Wurzel.

Mehrjährige Gemüsepflanzen

Mehrjährige Gemüsesorten treiben jährlich wieder aus und bieten eine langfristige Ernteperspektive. Sie sind ideal für pflegeleichte Gärten und reduzieren die jährlichen Neupflanzungsarbeiten.

  1. Schnittlauch
  • Aussaat: Frühling oder Herbst.
  • Pflege: Schnittlauch benötigt einen durchlässigen Boden und regelmäßige Wassergaben.
  • Überwinterung: Schnittlauch ist winterhart und kann im Beet bleiben. Es empfiehlt sich, ihn im Herbst zurückzuschneiden und leicht zu mulchen.
  1. Rhabarber
  • Aussaat: Meist durch Teilung der Wurzelknollen im Herbst oder Frühjahr.
  • Pflege: Rhabarber benötigt nährstoffreichen Boden und regelmäßige Wassergaben.
  • Überwinterung: Blätter im Herbst abschneiden und eine Schicht Mulch aufbringen.
  • Mythos: Rhabarber kann im Winter geerntet werden – dies ist ein Irrtum. Die Ernte erfolgt idealerweise nur im Frühling bis Mitte Juni.
  1. Meerrettich
  • Aussaat: Am besten durch Wurzelstecklinge, entweder im Herbst oder Frühjahr.
  • Pflege: Meerrettich braucht tiefgründigen Boden und gedeiht am besten in sonniger Lage.
  • Überwinterung: Die Pflanze bleibt im Beet, Ernte erfolgt bei Bedarf. Um das Aroma zu intensivieren, erntet man Meerrettich idealerweise im Spätherbst.
  1. Spargel
  • Aussaat: Anbau durch Setzlinge im Frühling, erste Ernte ab dem dritten Jahr.
  • Pflege: Sehr pflegeintensiv, hohe Düngergaben und regelmäßig Wasser notwendig.
  • Überwinterung: Spargel ist mehrjährig winterhart und wird im Herbst zurückgeschnitten. Eine Mulchschicht hilft, die Triebe vor starker Kälte zu schützen.
  1. Topinambur
  • Aussaat: Pflanzung der Knollen im Frühjahr.
  • Pflege: Wenig anspruchsvoll, gelegentliches Düngen und wässern.
  • Überwinterung: Knollen können im Boden verbleiben und bei Bedarf ausgegraben werden, da sie frosthart sind.

Überwinterungstipps und Mythen

  • Mulch als Frostschutz: Eine Mulchschicht aus Laub oder Stroh isoliert den Boden und schützt die Pflanzenwurzeln vor starkem Frost.
  • Ernten im Winter: Viele Wurzelgemüse wie Möhren, Pastinaken und Sellerie können im Winter geerntet werden. Kälte intensiviert oft das Aroma.
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Alte Sorten, samenfest, BIO – was ist was?

Was bedeutet samenfest?

Samenfestes Saatgut bezeichnet Pflanzen, die nach dem Ausreifen stabile und genetisch einheitliche Samen produzieren, die die gleichen Eigenschaften wie die Mutterpflanze haben. Wenn du eine samenfeste Pflanze aus Samen ziehst, erhältst du Jahr für Jahr Nachkommen, die der ursprünglichen Pflanze in Größe, Geschmack und Farbe sehr ähnlich sind. Traditionell wurden Pflanzen so gezüchtet, indem man über viele Generationen hinweg diejenigen Exemplare auswählte und weitervermehrte, die die gewünschten Eigenschaften aufwiesen.

Kann man sie wirklich jederzeit weiter vermehren, ohne Gefahr zu laufen, dass sich die Sorte wesentlich verändert?

Ja, samenfestes Saatgut kann in der Regel ohne nennenswerte Veränderung weitervermehrt werden, da es genetisch stabil ist. Es kann aber sein, dass über sehr viele Generationen hinweg durch natürliche Kreuzungen mit anderen Sorten eine leichte Veränderung eintritt. Diese Veränderung ist aber meist gering und kann durch gezielte Auswahl korrigiert werden. In Mischkulturen kann es also zu leichten Abweichungen kommen, aber grundsätzlich sind samenfeste Pflanzen so gezüchtet, dass sie sich nahezu sortenrein fortpflanzen.

Ist BIO-Saatgut immer samenfest?

Nein, BIO-Saatgut und samenfestes Saatgut sind nicht das Gleiche. BIO-Saatgut bezieht sich darauf, dass es nach ökologischen Standards angebaut und vermehrt wurde, ohne synthetische Düngemittel oder Pestizide. Es gibt auch Hybridsorten, die biologisch angebaut werden. BIO bedeutet daher nicht automatisch samenfest, sondern eher, dass bei der Erzeugung des Saatguts bestimmte Umweltrichtlinien eingehalten wurden.

Was sind alte Sorten?

Alte Sorten sind Pflanzensorten, die oft seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten kultiviert werden und sich durch spezifische Merkmale wie Geschmack, Farbe oder Robustheit auszeichnen. Sie sind in der Regel an bestimmte Regionen und Bedingungen angepasst und werden oft nicht in großen Mengen angebaut, da sie nicht den hohen Anforderungen der modernen Agrarwirtschaft entsprechen. Alte Sorten sind auch wichtig für die Biodiversität und bieten eine gewisse genetische Vielfalt.

Sind alte Sorten samenfest?

Ja, alte Sorten sind in der Regel samenfest, da sie auf natürliche Weise über viele Generationen hinweg kultiviert wurden, ohne gezielte genetische Eingriffe, wie sie bei Hybridsorten üblich sind. Bei alten Sorten kannst du also davon ausgehen, dass die Nachkommen die gleichen Eigenschaften wie die Mutterpflanzen aufweisen und sich stabil fortpflanzen.

Wie erkenne ich samenfestes Saatgut?

Samenfestes Saatgut ist oft als „samenfest“ oder „reinerbig“ auf der Verpackung gekennzeichnet. Bei professionellen Saatgut-Händlern oder in spezialisierten Shops wird meist vermerkt, ob das Saatgut samenfest ist. Alternativ kannst du auf die Kennzeichnung „H“ oder „F1“ achten – dies deutet auf Hybridsaatgut hin, welches nicht samenfest ist. Samenfestes Saatgut wird oft von Anbietern verkauft, die sich auf traditionelle oder ökologische Saatgutherstellung spezialisiert haben.

Warum sind Hybridsamen teuer?

Hybridsamen, oft als „F1-Hybriden“ gekennzeichnet, werden durch gezielte Kreuzungen zweier genetisch unterschiedlicher Elternpflanzen hergestellt, um Pflanzen mit bestimmten erwünschten Eigenschaften zu erzeugen. Dieser Prozess ist arbeitsintensiv und kostenintensiv, da die Züchter spezifische Elternpflanzen gezielt kontrolliert kreuzen und regelmäßig erneuern müssen, um den Hybridstatus zu gewährleisten. Daher sind Hybridsamen meist teurer als samenfestes Saatgut.

Warum gelten Hybridsamen als besser als normale Samen?

Hybridsamen werden oft wegen ihres „Heterosiseffekts“ geschätzt, der zu besonders kräftigem Wachstum, hoher Ertragsstärke und besserem Schutz vor Krankheiten führt. Sie wurden speziell für bestimmte Eigenschaften wie Krankheitsresistenz, einheitliche Größe und Form, erhöhte Produktivität oder eine schnellere Reifezeit gezüchtet. In der intensiven Landwirtschaft, die hohe und konstante Erträge benötigt, sind Hybridsamen daher oft von Vorteil.

Welche Probleme sind mit Hybridpflanzen verbunden?

Ein wesentliches Problem mit Hybridsamen ist, dass sie keine stabilen Nachkommen hervorbringen. Die „F1“-Hybriden spalten sich in der nächsten Generation genetisch auf, was zu Pflanzen mit unerwünschten und uneinheitlichen Eigenschaften führt. Dadurch sind Gärtner gezwungen, jedes Jahr neue Hybridsamen zu kaufen. Zudem wird die genetische Vielfalt durch die starke Dominanz von Hybridsorten in der Landwirtschaft eingeschränkt, was langfristig zu einer Abhängigkeit von Saatgutunternehmen führen kann.

Welche Nachteile haben Hybridsorten?

  1. Kosten und Abhängigkeit: Da sie nicht samenfest sind, muss jedes Jahr neues Saatgut gekauft werden, was zu höheren Kosten und einer Abhängigkeit von Saatgutfirmen führt.
  2. Genetische Instabilität: Die Nachkommen aus selbst gewonnenen Samen sind genetisch uneinheitlich und oft unbrauchbar, was für Selbstversorger, die auf Samenersparnis angewiesen sind, problematisch ist.
  3. Verlust genetischer Vielfalt: Die weit verbreitete Nutzung von Hybridsorten verringert die genetische Vielfalt und verdrängt alte, regional angepasste Sorten.

Woher bekommt man Saatgut von alten Sorten?

Alte Sorten werden oft von speziellen Saatgutbanken und Vereinen angeboten, die sich auf die Erhaltung dieser Sorten konzentrieren. In Deutschland gibt es beispielsweise die Vereine Dreschflegel e.V. und Vern e.V., die sich für den Erhalt alter Sorten einsetzen. Diese bieten eine breite Auswahl alter Gemüsesorten und auch seltene Pflanzen. Viele Öko-Saatgutanbieter und einige regionale Anbieter haben ebenfalls alte Sorten im Programm.

Woher bekommt man samenfestes Saatgut?

Samenfestes Saatgut erhältst du bei ökologischen Saatgut-Händlern und spezialisierten Gärtnereien, wie zum Beispiel:

  • Dreschflegel: Ein Zusammenschluss kleiner Betriebe, die samenfestes Saatgut anbieten.
  • Bingenheimer Saatgut AG: Ein Anbieter für samenfestes Saatgut mit BIO-Zertifizierung.
  • Arche Noah und ProSpecieRara (international): Vereine, die den Erhalt alter und samenfester Sorten fördern.

Manche Gartenvereine und Tauschbörsen bieten zudem Möglichkeiten, samenfestes Saatgut zu erhalten, oft gegen eine kleine Spende oder im Austausch mit anderen Hobbygärtnern.

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Was sind resistente Gemüsesorten …

… und wogegen sind diese resistent?

Resistente Gemüsesorten sind Pflanzen, die gezielt darauf gezüchtet wurden, widerstandsfähiger gegenüber spezifischen Krankheiten, Schädlingen oder klimatischen Bedingungen zu sein. Diese Resistenzen helfen nicht nur, den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren, sondern ermöglichen auch eine stabilere Ernte selbst unter schwierigeren Bedingungen.

  1. Resistenztypen und ihre Bedeutung

Die Resistenzen beziehen sich typischerweise auf:

  • Pilzkrankheiten (wie Mehltau, Kraut- und Knollenfäule),
  • Viren (z. B. das Gurkenmosaikvirus),
  • Bakterien (z. B. bakterielle Welkekrankheit bei Tomaten),
  • Schädlinge (z. B. Nematoden oder Blattläuse),
  • klimatische Extrembedingungen (z. B. Trockenheit oder Frosttoleranz).
  1. Bekannte resistente Gemüsesorten und ihre Resistenzen

Tomaten

Tomaten sind besonders anfällig für Pilzkrankheiten, aber es gibt viele Sorten, die dagegen Resistenzen aufweisen:

Gurken

Gurken können häufig an Mehltau, Gurkenmosaikvirus und anderen Krankheiten leiden:

Paprika

Paprika kann von Viren wie dem Tabakmosaikvirus (TMV) und Pilzkrankheiten befallen werden:

  • Yolo Wonder: Resistent gegen das Tabakmosaikvirus.
  • Rocal F1: Resistent gegen Viren und Blattfleckenkrankheit.

Karotten

Bei Karotten sind vor allem die Mehltauresistenz und Resistenz gegen die Karottenfliege (ein Schädling) gefragt:

Salat

Salat ist oft von Mehltau und Blattlausbefall bedroht:

Zucchini

Zucchini sind besonders anfällig für Mehltau und Zucchinigelbmosaikvirus:

  • Partenon: Resistent gegen Mehltau.
  • Defender: Resistent gegen Mehltau und einige Viren.

Kartoffeln

Kartoffeln sind häufig von der Kraut- und Knollenfäule bedroht, weshalb resistenten Sorten besonders wichtig sind:

  • Sarpo Mira: Eine der bekanntesten resistenten Sorten gegen Kraut- und Knollenfäule.
  • Bionica: Ebenfalls resistent gegen Kraut- und Knollenfäule und bietet gute Erträge.
  1. Bedeutung für den Anbau

Resistente Sorten sind besonders in ökologischen Anbausystemen gefragt, da sie den Pestizideinsatz reduzieren. In Kleingärten sind sie ebenfalls beliebt, da sie weniger Pflege benötigen und oft ohne intensive Schutzmaßnahmen kultiviert werden können. Gerade in Zeiten mit vermehrt auftretenden Extremwetterlagen sind resistente Sorten eine wichtige Option, um die Gartenarbeit effizienter und umweltschonender zu gestalten.

  1. Fazit und Empfehlung

Die Wahl resistenter Sorten ist sinnvoll, wenn man das Risiko von Ernteausfällen durch Krankheiten und Schädlinge reduzieren möchte. Allerdings ist es wichtig zu bedenken, dass Resistenzen nicht immer komplett sind und unter ungünstigen Bedingungen (z. B. besonders feuchte Sommer) auch resistente Pflanzen erkranken können.

Wo bekomme ich resistente Gemüsesorten her?

Resistente Gemüsesorten sind mittlerweile bei vielen Saatgutlieferanten und Pflanzenhändlern erhältlich. Hier sind einige empfehlenswerte Quellen und Tipps, wo du resistente Gemüsesorten finden kannst:

  1. Gärtnereien und Gartencenter
  • Viele lokale Gartencenter und Gärtnereien führen resistente Gemüsesorten, vor allem wenn es sich um bekannte und nachgefragte Sorten wie resistente Tomaten, Gurken oder Salate handelt.
  • Der Vorteil hier ist, dass du die Pflanzen direkt begutachten kannst, und das Personal vor Ort oft spezifische Beratung zur Pflege und zu den idealen Standortbedingungen geben kann.
  1. Saatgut-Online-Shops
  • Online-Shops für Saatgut bieten eine große Auswahl an resistenten Gemüsesorten und meistens eine detaillierte Beschreibung der Resistenzen jeder Sorte.
  • Hier sind einige vertrauenswürdige Online-Shops:
    • Kiepenkerl: Eine der bekanntesten Marken für Gemüsesaatgut in Deutschland. Sie bieten eine große Auswahl an resistenten Sorten mit klaren Beschreibungen der jeweiligen Resistenzen.
    • Sperli: Auch Sperli bietet viele resistente Sorten, speziell im Bereich Tomaten, Gurken und Zucchini.
    • Bingenheimer Saatgut: Dieser Bio-Saatguthersteller hat eine gute Auswahl an robusten und resistenten Sorten für den ökologischen Gartenbau.
    • Dreschflegel: Ein Anbieter von Bio-Saatgut, der auch viele seltene und resistente Sorten anbietet und großen Wert auf Sortenvielfalt legt.
  1. Baumärkte mit Gartenabteilung
  • Viele Baumärkte wie Obi, Bauhaus oder Toom haben während der Pflanzsaison resistente Gemüsepflanzen und -samen im Sortiment. Sie bieten oft preiswerte und gängige Sorten an, die für Hobbygärtner geeignet sind.
  1. Saatgut-Fachhändler auf Wochenmärkten
  • In vielen Regionen gibt es auf Wochenmärkten Spezialstände für Pflanzen und Saatgut, oft auch mit Bio- und alten Sorten. Hier kannst du Saatgut für resistente Pflanzen bekommen und dich von den Fachhändlern beraten lassen.
  1. Pflanzentauschbörsen und Kleingartenvereine
  • Kleingartenvereine und Pflanzentauschbörsen bieten oft eine Möglichkeit, resistente Sorten aus regionalem Anbau zu erwerben oder zu tauschen. Diese Sorten sind oft besonders gut an die lokalen Bedingungen angepasst, und du kannst dich direkt mit erfahrenen Gärtnern austauschen.
  1. Saatgutbanken und Bio-Verbände
  • Saatgutbanken und Bio-Verbände wie der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) bieten seltene und resistente Sorten an, vor allem alte Sorten mit spezifischen Resistenzen.
  • Auch bei Demeter– oder Bioland-Händlern kannst du resistente Sorten finden, die für den biologischen Anbau geeignet sind.
  1. Empfehlung: Bezeichnungen und Hinweise auf Resistenzen
  • Achte beim Kauf auf Hinweise wie „F1-Hybriden“ (z. B. „Phantasia F1“ bei Tomaten), denn sie sind oft besonders robust.
  • Im Saatgutkatalog und auf den Etiketten der Pflanzen sind oft Kürzel zu finden, die auf spezifische Resistenzen hinweisen, wie:
    • Tmv für Tabakmosaikvirus
    • PM für Echten Mehltau
    • N für Nematoden
    • V und F für Fusarium- und Verticillium-Welke.

Resistente Sorten sind mittlerweile weit verbreitet und bei den genannten Quellen gut erhältlich. Für den Kleingarten sind resistente Sorten oft eine sinnvolle Investition, da sie den Pflegeaufwand und das Risiko von Ernteausfällen reduzieren können.

Mit welchen Pflanzen kann man Schädlinge von Gemüsepflanzen fernhalten?

Es gibt verschiedene Pflanzen, die natürliche Schädlingsbekämpfungsmittel darstellen und dazu beitragen können, Schädlinge von Gemüsepflanzen fernzuhalten. Hier sind einige Beispiele.

Durch die Anpflanzung von verschiedenen Sorten in einem Beet, kann man auch schon große Erfolge erzielen.

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Welcher Hopfen ist in Kleingartenanlagen verboten?

In Kleingartenanlagen ist insbesondere der Wilde Hopfen (botanisch Humulus lupulus) in vielen Fällen verboten oder unerwünscht. Wilde Hopfenarten neigen dazu, sehr stark zu wuchern, und ihre dichten Ranken können andere Pflanzen überwuchern und schädigen. Sie sind schwer zu kontrollieren und können schnell die Struktur eines Gartens dominieren.

Der Wilde Hopfen wird daher häufig als invasiv betrachtet und kann in einigen Kleingartenordnungen explizit verboten sein, um das ökologische Gleichgewicht und die Nachbarparzellen zu schützen. Es kann jedoch von Kleingartenverein zu Kleingartenverein Unterschiede geben, welche Pflanzen erlaubt oder unerwünscht sind. Ratsam ist es, die jeweilige Gartenordnung oder Satzung des Kleingartenvereins zu konsultieren.

Ist das der sogenannte japanische Hopfen?

Nein, der japanische Hopfen (Humulus japonicus) ist eine andere Pflanze als der Wilde Hopfen (Humulus lupulus). Der japanische Hopfen ist eine invasive Art, die ursprünglich aus Ostasien stammt und in einigen Regionen Europas, einschließlich Deutschlands, als problematisch gilt.

Der japanische Hopfen wird aufgrund seiner starken Wuchskraft und seines invasiven Verhaltens ebenfalls in vielen Kleingartenanlagen als unerwünscht oder verboten betrachtet. Er breitet sich schnell aus, überwuchert andere Pflanzen und kann einheimische Arten verdrängen. Sein Verbot in Kleingartenanlagen dient dazu, die einheimische Vegetation zu schützen und die Ausbreitung dieser invasiven Art zu verhindern.

Wilder Hopfen (Humulus lupulus) hingegen ist die heimische Hopfenart, die traditionell auch im Bierbrauen verwendet wird. Beide Arten können wuchern, aber der japanische Hopfen ist oft aggressiver und wird häufiger als invasiv eingestuft.

Der normale Hopfen ist demnach erlaubt?

Ja, der normale Hopfen (Humulus lupulus), also die heimische Hopfenart, ist in der Regel in Kleingartenanlagen erlaubt. Dieser Hopfen wird traditionell für das Bierbrauen genutzt und hat nicht den invasiven Charakter wie der japanische Hopfen. Er kann zwar ebenfalls stark wachsen und ranken, ist aber leichter zu kontrollieren als der japanische Hopfen.

Allerdings gibt es manchmal Einschränkungen oder spezielle Regelungen in einzelnen Kleingartenordnungen, die den Anbau von bestimmten Pflanzen regeln, um Überwucherung oder unerwünschte Ausbreitung zu verhindern. Daher ist es immer ratsam, die spezifischen Vorschriften des jeweiligen Kleingartenvereins zu überprüfen, da es lokale Unterschiede geben kann.

Aber grundsätzlich ist der heimische Hopfen nicht als invasiv eingestuft und somit oft kein Problem.

Welche Hopfenart ist invasiv und welche weniger?

Hier sind einige gängige Hopfenarten mit Informationen über ihre invasiven Eigenschaften:

Invasive Hopfenarten

  1. Japanischer Hopfen (Humulus japonicus)
    • Herkunft: Ostasien
    • Invasives Verhalten: Diese Art ist bekannt dafür, extrem schnell zu wachsen und sich in neuen Gebieten aggressiv auszubreiten. Sie kann andere Pflanzen überwuchern und die einheimische Vegetation verdrängen.
  2. Wilder Hopfen (Humulus lupulus)
    • Herkunft: Europa und Nordamerika
    • Invasives Verhalten: In einigen Regionen wird der Wilde Hopfen als invasiv betrachtet, besonders wenn er nicht in kontrollierten Anbauflächen gehalten wird. Er kann auch stark wachsen, jedoch ist sein invasives Potenzial geringer als das des Japanischen Hopfens.

Weniger invasive Hopfenarten

  1. Heimischer Hopfen (Humulus lupulus)
    • Herkunft: Europa und Nordamerika
    • Invasives Verhalten: Diese Art ist die Hauptquelle für die Verwendung in der Bierproduktion. Sie kann stark wachsen, ist jedoch in der Regel weniger invasiv als der japanische Hopfen, besonders wenn sie in kontrollierten Bedingungen angebaut wird. Sie ist nicht als invasiv eingestuft, kann aber bei unkontrolliertem Anbau auch eine gewisse Ausbreitung zeigen.
  2. Einige lokale Varianten von Humulus lupulus
    • In bestimmten Regionen gibt es spezifische Züchtungen oder Varietäten von Humulus lupulus, die gezielt für den Gartenbau oder die Bierproduktion entwickelt wurden. Diese können weniger invasiv sein, da sie oft in kontrollierten Umgebungen gezüchtet werden.

Zusammenfassung

  • Invasive Arten: Japanischer Hopfen (Humulus japonicus) ist am invasivsten. Auch der Wilde Hopfen kann invasive Eigenschaften aufweisen, insbesondere in bestimmten Regionen.
  • Weniger invasive Arten: Der normale Heimische Hopfen (Humulus lupulus) ist in der Regel nicht invasiv, vor allem, wenn er kontrolliert angepflanzt wird.

Es ist wichtig, sich über die spezifischen Gegebenheiten in Ihrer Region und die geltenden, manchal putzigen, Vorschriften zu informieren, da die invasiven Eigenschaften von Pflanzen je nach Standort variieren können.

Beide lateinischen Namen sind identisch. Was ist denn jetzt der Unterschied zwischen dem genannten normalen Hopfen (Humulus lupulus) und dem wilden Hopfen (Humulus lupulus)?

Tatsächlich handelt es sich sowohl bei normalem Hopfen als auch bei wildem Hopfen botanisch um die gleiche Art, nämlich Humulus lupulus. Der Unterschied liegt hier weniger in der Art, sondern vielmehr in der Art des Anbaus und der Züchtung:

 

  1. Normaler Hopfen (Kulturhopfen)
  • Herkunft und Anbau: Normaler Hopfen wird speziell für die Bierproduktion angebaut und in kontrollierten Bedingungen kultiviert. Die Pflanze wird gezielt für Geschmack und Aroma gezüchtet, und es gibt zahlreiche Sorten mit unterschiedlichen Aromen (z. B. Hallertauer, Cascade, Saazer).
  • Eigenschaften: Kulturhopfen ist in seiner Wuchskraft oft besser kontrollierbar als wilder Hopfen. Er wird auf Drahtgestellen gezogen und regelmäßig zurückgeschnitten, was sein Wachstum reguliert.
  1. Wilder Hopfen
  • Herkunft und Verbreitung: Wilder Hopfen wächst frei in der Natur, etwa an Waldrändern, Ufern und Hecken. Er ist oft robuster und breitet sich in freier Natur ohne menschliches Eingreifen stark aus. Man findet ihn in vielen Regionen Europas und Nordamerikas.
  • Eigenschaften: Wilder Hopfen hat meist eine stärkere Wuchskraft und kann in neuen Gebieten invasiv sein. Da er ohne Pflege wächst, rankt und verbreitet er sich oft sehr schnell und kann andere Pflanzen überwuchern.

Zusammengefasst

Der Unterschied liegt also weniger in der Art, sondern in der Anbaumethode und Wuchsform. Kulturhopfen ist domestizierter, wohingegen wilder Hopfen in freier Natur oft aggressiver wächst und sich stärker verbreitet.

Was kann man alles aus Hopfen selbst herstellen?

Hopfen ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil beim Bierbrauen, sondern kann auch für verschiedene andere Anwendungen genutzt werden. Hier sind einige Möglichkeiten, was man aus Hopfen selbst herstellen kann:

  1. Bier
  • Beschreibung: Dies ist die bekannteste Verwendung von Hopfen. Der Hopfen wird als Bitter- und Aromastoff während des Brauprozesses hinzugefügt, um Geschmack und Haltbarkeit des Bieres zu verbessern.
  • Tipps: Verschiedene Hopfensorten verleihen dem Bier unterschiedliche Aromen (z. B. fruchtig, blumig, harzig).
  1. Hopfenextrakt
  • Beschreibung: Durch die Extraktion von Hopfenölen und Bitterstoffen kann man Hopfenextrakt herstellen, der als konzentrierter Aromastoff für Bier oder andere Getränke verwendet wird.
  • Tipps: Es gibt spezielle Extraktionsmethoden, um die gewünschten Bestandteile zu gewinnen.
  1. Hopfen-Tee
  • Beschreibung: Getrocknete Hopfenzapfen können zur Herstellung von Tee verwendet werden, der eine beruhigende Wirkung hat und oft bei Schlaflosigkeit eingesetzt wird.
  • Zubereitung: Man kann einfach getrocknete Hopfenblüten in heißem Wasser ziehen lassen.
  1. Hopfen-Sirup
  • Beschreibung: Aus Hopfen und Zucker kann ein Sirup hergestellt werden, der in Cocktails oder Desserts verwendet werden kann.
  • Rezept: Hopfenblüten mit Zucker und Wasser aufkochen und dann abseihen.
  1. Hopfen-Balsam
  • Beschreibung: Hopfen kann in Salben oder Balsamen verwendet werden, die zur Hautpflege dienen und beruhigende Eigenschaften haben.
  • Herstellung: Hopfen wird mit einem Trägeröl (wie Olivenöl oder Kokosöl) extrahiert und mit Bienenwachs vermischt.
  1. Hopfen-Öl
  • Beschreibung: Hopfen kann in Öl eingelegt werden, das für kulinarische Zwecke verwendet wird, zum Beispiel in Salatdressings oder zum Verfeinern von Gerichten.
  • Zubereitung: Getrocknete Hopfenblüten in Öl einlegen und einige Wochen ziehen lassen.
  1. Hopfen-Kräuter- und Gewürzmischungen
  • Beschreibung: Hopfen kann mit anderen Kräutern und Gewürzen kombiniert werden, um interessante Gewürzmischungen für verschiedene Gerichte zu kreieren.
  • Tipps: Kombinationen mit Rosmarin, Thymian oder Knoblauch können zu interessanten Geschmackserlebnissen führen.
  1. Hopfen-Medikamente
  • Beschreibung: Aufgrund seiner beruhigenden Wirkung wird Hopfen in der traditionellen Kräutermedizin eingesetzt. Hopfen-Extrakte sind in vielen pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten.
  • Verwendung: In Form von Kapseln, Tinkturen oder Tees.
  1. Hopfen-Kosmetik
  • Beschreibung: Hopfen wird auch in einigen Kosmetikprodukten verwendet, insbesondere in Hautpflegeprodukten, wegen seiner antioxidativen Eigenschaften.
  • Anwendungen: In Gesichtsmasken, Cremes und Haarpflegeprodukten.
  1. Hopfen-Zubehör
  • Beschreibung: Neben den Lebensmitteln kann man auch Hopfen in Form von Dekoration oder für den Anbau verwenden, wie z. B. als Rankpflanze im Garten.
  • Verwendung: Dekorative Hopfenranken können als Sichtschutz oder zur Verschönerung von Gärten eingesetzt werden.

Fazit

Hopfen ist ein vielseitiges Produkt, das sich nicht nur auf die Bierproduktion beschränkt. Mit etwas Kreativität und Experimentierfreude kann man zahlreiche Produkte aus Hopfen herstellen, die sowohl in der Küche als auch für die Gesundheit und Schönheit nützlich sind.

Was ist mit Likör?

Hopfen kann auch zur Herstellung von Likör verwendet werden! Hier sind einige Informationen und eine einfache Anleitung zur Herstellung von Hopfenlikör:

Hopfenlikör

Beschreibung: Hopfenlikör ist ein aromatischer Likör, der die charakteristischen Bitter- und Aromastoffe des Hopfens nutzt. Er hat oft einen einzigartigen Geschmack, der sowohl bitter als auch floral sein kann. Hopfenlikör kann pur genossen, in Cocktails verwendet oder als Digestif serviert werden.

Grundrezept für Hopfenlikör

Zutaten:

  • 50 g getrocknete Hopfenzapfen (z. B. Humulus lupulus)
  • 500 ml hochprozentiger Alkohol (z. B. Wodka oder Korn)
  • 200 g Zucker
  • 250 ml Wasser
  • Optional: zusätzliche Gewürze wie Zimt, Vanille oder Citrusfrüchte für zusätzliche Aromen

Anleitung:

  1. Hopfen ansetzen:
    • Geben Sie die getrockneten Hopfenzapfen in ein sauberes, luftdicht verschließbares Glasgefäß.
    • Gießen Sie den hochprozentigen Alkohol über die Hopfen und verschließen Sie das Gefäß gut.
  2. Mazeration:
    • Lassen Sie die Mischung an einem kühlen, dunklen Ort für etwa 1 bis 2 Wochen ziehen. Schütteln Sie das Glas gelegentlich, um die Aromen freizusetzen.
    • Probieren Sie den Likör nach einer Woche, um den gewünschten Geschmack zu erreichen. Bei Bedarf können Sie die Mazerationszeit verlängern.
  3. Zucker und Wasser auflösen:
    • Während die Hopfenmaische zieht, können Sie einen Zuckersirup herstellen. Dazu Zucker und Wasser in einem Topf erhitzen, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist. Lassen Sie den Sirup abkühlen.
  4. Abseihen:
    • Nach der Mazeration seihen Sie die Hopfen-Alkohollösung durch ein feines Sieb oder ein Mulltuch in eine saubere Flasche ab, um die Hopfenreste zu entfernen.
  5. Mischen:
    • Mischen Sie den abgeseihten Hopfenlikör mit dem Zuckersirup. Passen Sie die Süße nach Ihrem Geschmack an, indem Sie mehr oder weniger Sirup hinzufügen.
  6. Abfüllen und Reifen:
    • Füllen Sie den Likör in eine saubere Flasche und lassen Sie ihn einige Wochen ruhen, um die Aromen zu harmonisieren.
  7. Genießen:
    • Servieren Sie den Hopfenlikör pur, auf Eis oder in Cocktails!

Tipps:

  • Experimentieren Sie mit verschiedenen Hopfensorten, um unterschiedliche Geschmäcker zu erzielen.
  • Sie können auch andere Kräuter oder Gewürze hinzufügen, um dem Likör eine persönliche Note zu geben.
  • Achten Sie darauf, den Likör in einem kühlen, dunklen Ort zu lagern, um die Aromen zu bewahren.

Hopfenlikör ist eine interessante Möglichkeit, die Aromen von Hopfen auf neue Weise zu nutzen und kann eine köstliche Ergänzung zu Ihrer Hausbar sein!

Posted by Redaktion in Aktuelles, Verbotene Pflanzen

Was ist denn nun so schwer an 30% Obst- und Gemüseanbau?

Viele Kleingärtner klagen darüber, dass sie nicht die geforderten 30% (laut Bundeskleingartengesetz) an Obst- und Gemüseanbau schaffen.
Einerseits isst man im Alter nicht mehr so viel, andererseits benötigen die Pflanzen aber auch ihren Platz um Photosynthese durchzuführen, umlaufend gepflegt und auch geerntet werden zu können.

Es kann doch aber so einfach sein. Diese Liste berücksichtigt den Platzbedarf und gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte für Pflege und Ertrag in Kleingärten.

Gemüse nach Platzbedarf (absteigend)

Kürbis (Cucurbita pepo)

Platzbedarf: 3-5 m²
Besonderheiten: Starkzehrer, großflächiges Rankwachstum.
Anzucht: Vorzucht ab April, Pflanzung nach Frost.
Aussaat: Direktsaat ab Mitte Mai.
Pflege: Regelmäßiges Gießen und Rankhilfen.
Düngung: Stark düngen, Kompost oder organische Dünger.
Ernte: Ab September bis Oktober.

Wassermelone (Citrullus lanatus)

Platzbedarf: 3-4 m²
Besonderheiten: Wärmebedürftig, rankend.
Anzucht: Im Haus ab März, ab Mai ins Freiland.
Aussaat: Ende Mai, warmer Standort.
Pflege: Regelmäßig wässern, bei Fruchtbildung mulchen.
Düngung: Organischer Dünger und Kompost.
Ernte: Spätsommer.

Butternut-Kürbis (Cucurbita moschata)

Platzbedarf: 2-3 m²
Besonderheiten: Lange Reifezeit, rankend.
Anzucht: Im Haus ab April, nach Frost ins Freiland.
Aussaat: Ab Mai, warmes und sonniges Beet.
Pflege: Viel Wasser, Rankhilfe bei beengten Platzverhältnissen.
Düngung: Organische Düngung, vor allem Kompost.
Ernte: September bis Oktober.

Riesengurke (Cucumis sativus)

Platzbedarf: 2-3 m²
Besonderheiten: Rankhilfe notwendig für optimale Ausnutzung des Platzes.
Anzucht: April unter Glas.
Aussaat: Mai bis Juni, Freiland nach den Eisheiligen.
Pflege: Regelmäßige Wasserzufuhr und Rankhilfe.
Düngung: Kompostgabe während der Vegetationsperiode.
Ernte: Juli bis September.

Zucchini (Cucurbita pepo)

Platzbedarf: 1-2 m²
Besonderheiten: Robuste Pflanze, liefert viele Früchte.
Anzucht: Ab April im Haus.
Aussaat: Direktsaat im Mai.
Pflege: Regelmäßige Wasserzufuhr, vor allem während der Blütezeit.
Düngung: Kompost, organischer Dünger alle 4 Wochen.
Ernte: Ab Juli.

Rhabarber (Rheum rhabarbarum)

Platzbedarf: 1-2 m²
Besonderheiten: Mehrjährige Pflanze, Erntezeit beschränkt auf Frühjahr.
Anzucht: Direkte Pflanzung.
Aussaat: Nicht üblich, Vermehrung durch Teilung.
Pflege: Feucht halten, Rückschnitt nach Ernte.
Düngung: Regelmäßig Kompost.
Ernte: April bis Juni.

Bohnen (Phaseolus vulgaris)

Platzbedarf: 1-2 m² (rankend an Stangen)
Besonderheiten: Benötigen Rankhilfen, stickstofffixierende Pflanze.
Anzucht: Direktaussaat.
Aussaat: Ab Mitte Mai, warme Temperaturen.
Pflege: Regelmäßiges Gießen, Rankhilfen bieten.
Düngung: Kompost oder Hülsenfruchtendünger.
Ernte: Juli bis September.

Tomaten (Solanum lycopersicum)

Platzbedarf: 1-2 m² pro Pflanze
Besonderheiten: Ertragreiche Pflanze bei gutem Schutz vor Regen.
Anzucht: Vorzucht im Haus ab Februar.
Aussaat: Mai ins Freiland.
Pflege: Regelmäßig ausgeizen, feucht halten.
Düngung: Tomatendünger oder Kompost.
Ernte: Juli bis September.

Aubergine (Solanum melongena)

Platzbedarf: 1 m²
Besonderheiten: Wärmebedürftig, auch gut im Gewächshaus.
Anzucht: Vorzucht ab Februar im Haus.
Aussaat: Ab Mai ins Freiland oder Gewächshaus.
Pflege: Sonniger Standort, regelmäßiges Gießen.
Düngung: Starkzehrer, organisch düngen.
Ernte: Juli bis September.

Spinat (Spinacia oleracea)

Platzbedarf: 0,5 m²
Besonderheiten: Schnell wachsend, ideal für Zwischenkultur.
Anzucht: Direktsaat.
Aussaat: März bis Mai, August bis September.
Pflege: Feucht halten, zügig ernten.
Düngung: Kompostgabe.
Ernte: 6-8 Wochen nach Aussaat.

Kräuter nach Platzbedarf

Pfefferminze (Mentha)

Platzbedarf: 1-2 m²
Besonderheiten: Wuchert stark, am besten im Topf.
Anzucht: Direktsaat oder Teilung.
Aussaat: Mai.
Pflege: Feucht halten.
Düngung: Kompost.
Ernte: Mehrmals im Jahr.

Schnittlauch (Allium schoenoprasum)

Platzbedarf: 0,5 m²
Besonderheiten: Winterhart.
Anzucht: Direktsaat oder Teilung.
Aussaat: März bis Mai.
Pflege: Regelmäßig wässern.
Düngung: Kompost im Frühjahr.
Ernte: Ganzjährig.

Basilikum (Ocimum basilicum)

Platzbedarf: 0,5 m²
Besonderheiten: Wärmebedürftig, empfindlich gegen Kälte.
Anzucht: Vorzucht ab Februar.
Aussaat: Mai bis Juni ins Freiland.
Pflege: Sonniger Standort, viel Wasser.
Düngung: Regelmäßige Düngung alle 4 Wochen.
Ernte: Ab Juli.

Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Platzbedarf: 0,5 m²
Besonderheiten: Kann verholzen, winterhart im milden Klima.
Anzucht: Vorzucht oder Stecklinge.
Aussaat: April bis Mai.
Pflege: Sonniger, trockener Standort.
Düngung: Wenig, Kompost reicht.
Ernte: Ganzjährig.

Beerensträucher

Himbeeren (Rubus idaeus)

Platzbedarf: 1-2 m² pro Strauch
Besonderheiten: Ausläufer bilden sich, wuchert stark.
Pflege: Regelmäßiger Rückschnitt.
Düngung: Kompost im Frühjahr.
Ernte: Juni bis September.

Johannisbeeren (Ribes)

Platzbedarf: 1 m² pro Strauch
Besonderheiten: Verschiedene Sorten (schwarz, rot, weiß).
Pflege: Rückschnitt nach der Ernte.
Düngung: Kompost im Frühjahr.
Ernte: Juni bis August.

Stachelbeeren (Ribes uva-crispa)

Platzbedarf: 1 m² pro Strauch
Besonderheiten: Pflegeleicht, aber anfällig für Mehltau.
Pflege: Rückschnitt notwendig.
Düngung: Kompost.
Ernte: Juni bis August.

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