Aufgenommen mit einer kleinen Wildkamera auf dem Balkon.
Die Echte Arnika (Arnica montana), auch Bergwohlverleih genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Arnika innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie gedeiht in den Gebirgen Europas und steht unter Naturschutz.
Die Echte Arnika wurde zur Blume des Jahres 1986 und zur Arzneipflanze des Jahres 2001 gewählt. Sie gilt als Giftpflanze.
Die Echte Arnika ist eine aromatisch duftende, sommergrüne, ausdauernde und auch klonal sich ausbreitende krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimeter. Sie bildet unterirdische Rhizome.
In Belgien, Luxemburg, Kroatien sowie in Bosnien und Herzegowina gilt Arnica montana als vom Aussterben bedroht, die Niederlande und Weißrussland stufen Arnika als stark gefährdet ein. In Deutschland, Litauen, Lettland, Estland, Rumänien sowie in Kaliningrad (Russland) gilt die Art als gefährdet und steht in Deutschland auf der Roten Liste gefährdeter Arten auf Stufe 3. Als „potenziell gefährdet“ wird Arnica montana in Norwegen und Dänemark eingestuft.
Arnikablüten enthalten als Hauptwirkstoffe Sesquiterpenlactone in veresterter Form, insbesondere Helenalin- und Dihydrohelenalin-Ester, die entzündungshemmend und antimikrobiell wirken.
Heutzutage wird Arnika zur äußeren Anwendung bei Verletzungen und bei rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden verwendet.
Die Quitte (Cydonia oblonga; Synonym: Cydonia vulgaris) ist die einzige Pflanzenart der Gattung Cydonia und gehört zur Untertribus der Kernobstgewächse (Pyrinae) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie wird als Obstbaum (Quittenbaum) kultiviert.
Das Wort „Quitte“ (althochdeutsch qitina und kutinna, mittelhochdeutsch auch kutin) stammt von griech.-lateinisch (malum) cydonium (auch citonium;
Quittenapfel, „Kydonischer Apfel“, und cotoneum, „Quitte, Quittenbaum“ bzw. cotoneum malum, „Quitte, Quittenapfel“) und beruht auf griech. (melon) kydónion. Ein Zusammenhang mit der griechischen Stadt Kydonia, heute Chania im Nordwesten der Insel Kreta, beruht wahrscheinlich auf volksetymologischer Deutung.
Ausbildung: Beratung & Schnitt der Quitte
Termin:
20.03.2022 10:00 – 12:00 Uhr
Ort:
KGV Lerchenwiese e. V.
Hermann-Sander-Str. 20 A
04316 Leipzig
Treffpunkt:
Vereinswiese des Vereins
Fachberater:
Werner Seelig
Die Mirabelle (Prunus domestica subsp. syriaca), auch als Gelbe Zwetschge bezeichnet und in Österreich gelegentlich Kriecherl genannt, ist eine Unterart der Pflaume. Die Mirabelle wird von Laien oft mit der ihr in Größe und Gestalt ähnlich sehenden Kirschpflaume verwechselt. Diese hat aber eine glattere und (vor allem nach dem Kochen) säuerliche Haut, ist meist nicht steinlösend und blüht, im Gegensatz zur spätblühenden Mirabelle, sehr früh, fast als Erstes im Jahr.
Du suchst einen Obstbaum, von dem du schon bald ernten kannst, der robust ist, kaum Pflege benötigt und dich mit reichlich leckeren Früchten versorgt? Wie wäre es denn dann mit einer Mirabelle?
Dass es ganz einfach sein kann, an den eigenen Baum zu kommen, siehst du in diesem Video. Und auch, warum die Mirabelle so gut für die Insektenvielfalt in unseren Gärten ist …
© Neues vom Landei
Rezept und Zutaten:
– 250 g Butter, weich
– 100 g Zucker
– 1 Päckchen Vanillezucker
– 1 Prise Salz
– 1 Ei
– 250 g Mehl
– 2 gestrichene TL Backpulver
– 600 g Mirabellen
200°C / 30 min.
© Stephans Genusszone
Die Eiben (Taxus)
bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Eibengewächse (Taxaceae). Die zehn bis elf Arten sind hauptsächlich in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel verbreitet; in Europa ist die Europäische Eibe (Taxus baccata) als einzige Art heimisch.
Eiben-Arten sind immergrüne Sträucher oder kleine bis mittelgroße Bäume. Junge Zweige besitzen anfangs eine grüne bis gelblich-grüne Rinde; an ihrem unteren Bereich kann man einige Knospenschuppen beobachten. Später wird die Rinde rötlich-braun, an älteren Ästen entwickelt sich eine schuppige, rötlich-braune Borke.
Die meisten Eibenarten, wie die Europäische Eibe (Taxus baccata), enthalten sehr giftige Inhaltsstoffe wie Taxin B. Insbesondere die Pazifische Eibe (Taxus brevifolia) enthält Paclitaxel (Taxol), das zur Behandlung von Brust- und Eierstockkrebs eingesetzt wird. Giftig sind Rinde, Nadeln und Samen. Der rote Samenmantel enthält jedoch keine Giftstoffe. Fälle von tödlichen Vergiftungen durch Eiben sind von Menschen, Rindern und Pferden bekannt. Das Vorkommen von Ecdysteron wurde mehrfach beschrieben.
Der Echte Seidelbast (Daphne mezereum),
auch Echt-Seidelbast, Gewöhnlicher Seidelbast oder Kellerhals genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Seidelbast (Daphne) und gehört zur Familie der Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae).
Wegen der attaktiven, schon im Vorfrühling erscheinenden Blüten wird der Echte Seidelbast auch als Zierpflanze genutzt.
Der Echte Seidelbast wächst als kleiner, wenig verzweigter, aufrechter bis aufsteigender, sommergrüner Strauch mit rutenförmigen zähen Ästen, der Wuchshöhen von 40 bis 125 Zentimetern erreicht. Die Rinde junger Zweige ist gelblich braun gefärbt, später reißt sie auf und nimmt eine braungraue Farbe an.
In Deutschland ist der Echte Seidelbast vor allem im Alpenraum und den Mittelgebirgen deutlich belegt. Im Norddeutschen Tiefland und anderen Tieflagen werden die Vorkommen sehr sporadisch. Der Echte Seidelbast ist in Deutschland nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt.
Der Echte Seidelbast ist sehr stark giftig durch das in den Samen enthaltene Mezerein und das in der Rinde vorkommende Daphnetoxin. Beide Substanzen gelten als Ko-Karzinogene. Symptome einer Vergiftung zeigen sich unter anderem an dem Brennen und Anschwellen der Mundschleimhaut, der Lippen und der Zunge. Außerdem kommt es zu Übelkeit und Erbrechen, Magenbeschwerden verbunden mit Krämpfen und Durchfällen. Da das Gift zur Schädigung der Nieren und des Zentralnervensystem beiträgt, verursacht das Gift Kopfschmerzen und ein Schwindelgefühl.
Für Erwachsene gelten 10–12 Beeren als tödlich, für Kinder 4–5 Beeren. Die Samen sind ganz besonders giftig. Der Giftgehalt wird durch Trocknung nicht beeinflusst.
Echter Sellerie (Apium graveolens) – Pflanzzeit, Standort, Pflege, Düngung und Erntezeit
Echter Sellerie, auch einfach als Sellerie oder Eppich bekannt, ist eine Pflanzenart der Doldenblütler (Apiaceae) und umfasst drei Hauptsorten: Knollensellerie, Staudensellerie und Schnittsellerie. Die Pflanze erreicht Wuchshöhen von 30 bis 100 Zentimetern und hat eine verzweigte, spindelförmige Wurzel, die im zweiten Jahr verholzt. Sellerie ist vielseitig einsetzbar und findet breite Anwendung in der Küche.
Sellerie benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit gut durchlüftetem, humusreichem Boden. Optimal ist ein feuchter, tiefgründiger Boden mit gleichmäßiger Wasserversorgung, um das Wachstum zu fördern und die Ausbildung der Knollen zu unterstützen.
Sellerie ist ein Starkzehrer und benötigt regelmäßige Pflege:
Um den Nährstoffbedarf des Selleries zu decken, ist eine durchgängige Düngung notwendig:
Mit einer guten Vorbereitung und regelmäßiger Pflege ist Sellerie eine lohnende Kulturpflanze für den Garten. Die genannten Sorten bieten zuverlässige Erträge und vielseitige Möglichkeiten für die heimische Küche.
Der Asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis, auch „Vielfarbiger“ oder „Harlekin-Marienkäfer“) ist ein Käfer aus der Familie der Marienkäfer (Coccinellidae).
Ursprünglich kommt die Art aus Asien und wurde Ende des 20. Jahrhunderts zunächst in die USA und dann auch nach Europa zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingeführt.
Inzwischen tritt der Käfer an vielen Stellen massenhaft wild auf, und man befürchtet, dass er einheimische Marienkäferarten und auch andere Insektenarten verdrängt.
Im Herbst kann er Immobilienbesitzern lästig werden, da er dann Schwärme bildet, die zur Überwinterung Häuser und andere geschützte Orte aufsuchen.
Der Asiatische Marienkäfer frisst große Mengen von Blattläusen. Er kann pro Tag 100 bis 270 Blattläuse vertilgen. Allerdings verschmäht er auch andere weichschalige Insekten, Insekteneier und Larven nicht. Die Larven des Asiatischen Marienkäfers fressen, wie andere Arten derselben Gattung auch, Eier, Larven und Puppen der eigenen und anderer Marienkäferarten.
Problematisch für einheimische Arten ist dabei das Vorkommen von Parasiten in der eingeschleppten Spezies. Marienkäfer vermehren und ernähren sich während der Überwinterung nicht. Insofern stellen sie für Gebäude keine Gefahr dar.
Natürliche Feinde hat er wenige, da er wie die meisten Marienkäferarten bei Gefahr durch Reflexbluten seine gelbe, bitter schmeckende und giftige Hämolymphe absondern kann. Das Weibchen legt seine Eier auf von Blattläusen befallenen Pflanzen ab.
Aus diesen schlüpfen nach drei bis fünf Tagen die Larven, die zwei Wochen für ihre Entwicklung benötigen. In dieser Zeit kann eine einzelne Larve bis zu 1200 Läuse fressen. Nach 3 Häutungen erfolgt die Verpuppung. Weitere fünf bis sechs Tage später schlüpft die Imago.
Bunte Punktevielfalt gegen Blattläuse
Marienkäfer helfen im Garten mit, indem sie Blattläuse vertilgen. Rund 70 verschiedene Arten gibt es bei uns. Am häufigsten ist der eingeschleppte Harlekin. Er ist effektiv, aber gefährlich für heimische Marienkäfer.
© MDR Garten
Wie der Marienkäfer auf die Welt kommt
Mit Fotos, Naturgeräuschen und Musik, geeignet auch schon für Kleinkinder, erfahren die Kinder alles die Entwicklung des Marienkäfers vom Ei über die Larve zum fertigen Käfer. Zum Genießen, Staunen, Lernen oder als Impuls, selbst die Natur zu entdecken.
© BNMuenchen
Mit der Aussaat von Auberginen solltet Ihr Ende Januar oder Anfang Februar beginnen, da sie eine relativ lange Entwicklungszeit benötigen. Sie keimen zwar ähnlich schnell wie Tomaten, benötigen dafür aber hohe Bodentemperaturen von 22 bis 26 Grad Celsius.
Wie der Auberginensamen ausgesät wird und worauf Ihr achten müsst, zeigt das kleine Video von Plantura.
Anleitung:
Du möchtest eigene Auberginen im Garten anbauen? Dann bist hier genau richtig. Im Supermarkt bekommt man oft nur eine Auberginensorte – das tut ihrer Sortenvielfalt aber unrecht.
Glücklicherweise kannst Du viele verschiedene Sorten der Aubergine selber anbauen – und das in Deinem eigenen Garten oder auf dem Balkon. Was Du hierfür bei der Aussaat und dem Pikieren beachten solltest, zeigt dieses Video.
© Plantura
Rezept und Zutaten:
– 2 Auberginen
– 0,5 TL Salz
– 0,5 TL Schwarzer Pfeffer
– Basilikum
– Olivenöl
– 2 Tomaten
– 300 Gramm Mozzarella
– Salz, Kräuter
– 2 EL Semmelbrösel
– Olivenöl
– Parmesan
– Bogen, Petersilie
© Alle Rezepte
Bauernregel: Fährt der Bauer im Januar Schlitten, muss er im Herbst um Sä-Frucht bitten.
Als Lichtkeimer bezeichnet man Pflanzen, deren Samen zur Keimung – zusätzlich zu den üblichen Keimbedingungen Wasser, Wärme und Sauerstoff – auch Licht benötigen. Die Steuerung dieses Vorganges erfolgt über Photorezeptoren des Phytochromsystems.
Bei Herstellung des Saatbetts und der Aussaat muss darauf geachtet werden, dass die Erdschicht, welche die Samen (Saatgut) bedeckt, höchstens so dick ist wie diese selbst.
Durch Regen oder Gießwasser können die Samen leicht weggespült werden. Im kleinen Maßstab kann das Pflanzgefäß mit einer transparenten Folie bedeckt werden, um ein Austrocknen der Oberfläche zu verhindern.
Die meisten Kräuterarten sind Lichtkeimer. Bei der Neuanlage blumenbunten Grünlandes muss bei der Wahl der Einsaattechnik deshalb darauf geachtet werden, dass diese zu lichtkeimenden Arten passt. Die in der Landwirtschaft übliche Scheiben-Schlitzeinsaat ist für diesen Zweck nicht geeignet.
Die gärtnerischen Samen sind meist relativ klein und bieten dem Keimling nicht genügend Energie, um eine dicke Bodenschicht zu durchdringen. Im Gärtnereibetrieb werden Samen von Lichtkeimern meistens der Bestrahlung mit rotem bis infrarotem Licht ausgesetzt. Ohne diese Maßnahme ist die Keimfähigkeit stark vermindert.
Durch Stratifikation oder Behandlung des Saatgutes mit Stoffen wie Gibberellinsäure kann die Keimruhe der Pflanzensamen verkürzt werden.
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