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Veilchen

Veilchen oder Violen (Viola) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Veilchengewächse (Violaceae). Von den 400 bis 650 Arten gedeihen die meisten in den gemäßigten Gebieten der Erde. Die Zentren der Artenvielfalt liegen in Nordamerika, den Anden und Japan. Man findet sie jedoch auch in Australien und Tasmanien. Bekannte Arten sind Stiefmütterchen, Hornveilchen und Duftveilchen.

Die artenreiche Gattung Viola ist kosmopolitisch. Die Evolution zu den heutigen Arten wurde insbesondere durch Polyploidie gefördert. Polyploidie reicht bei den Linien der Gattung von diploid (2x) bis zu mindestens oktadecaploid (18x), wobei sowohl sehr junge (neo-) als auch ältere (meso-) Polyploidie beobachtet wird.[10] Insgesamt sind so 620 Arten anerkannt, von denen 580 Arten in 16 morphologisch, chromosomisch und geographisch definierte Gruppen in vorläufige Sektionen unterteilt wurden.


“Vergebung ist der Duft, den das Veilchen dem Absatz schenkt, von dem es zertreten wurde. ” (Mark Twain)


 

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Rasen

Rasen bezeichnet eine anthropogene Vegetationsdecke aus Gräsern, die durch Wurzeln und Ausläufer mit der Vegetationstragschicht verbunden ist, im Siedlungsgebiet der Menschen liegt und nicht landwirtschaftlich genutzt wird.

Rasen befindet sich in Gärten, Parks oder Sportanlagen, zum Beispiel in Stadien oder auf Golfplätzen („Golfrasen“) und Tennisplätzen („Tennisrasen“). Er wird meist kurz geschnitten.

Kennzeichen des Rasens ist das regelmäßige Mähen der wachsenden Gräser auf eine Höhe von ein bis zehn Zentimetern, in manchen Fällen sind es während der Vegetationsperiode aber nur vier bis fünf Millimeter (Putting-Green der Golfplätze). Grasflächen, die selten gemäht werden und deren Bewuchs daher höher wächst, bezeichnet man als Wiesen.

Die Rasenpflege bedarf unterschiedlicher Tätigkeiten. Zuerst sei hier das Mähen genannt, siehe auch Rasenmäher. Je nach Werkzeug, das für das Mähen verwendet wird, muss das Mähgut entfernt werden, mittels Rechen. Des Weiteren spielen die Düngung, das Vertikutieren, das Aerifizieren sowie das Topdressing bei der Rasenpflege eine wichtige Rolle.

Für einen gleichmäßigen Rasen bedarf es der Nachsaat. Ebenfalls zur Rasenpflege gehören das Sprengen (künstliche Bewässerung), die Bekämpfung von Moos oder Klee, die Vernichtung von Unkraut sowie das Besanden.

Weist Rasen gelbliche Verfärbungen auf, ist dies ein Indikator für eine Mangelerscheinung von nötigen Bodennährstoffen. Vor allem wenn der pH-Wert des Bodens die üblichen Grenzen unterschreitet, kann es erforderlich sein, den Rasen zu kalken. Wird die Rasenpflege nicht regelmäßig durchgeführt, kann keine gleichmäßige Rasenfläche entstehen.


Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

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Blaugurke

Die Blaugurke (Decaisnea fargesii), auch Blauschote oder Blauschotenstrauch genannt, ist eine in den Bergwäldern Westchinas und Tibet (bis 3000 Hm) und in Nepal beheimatete, strauchartige Pflanze aus der Familie der Fingerfruchtgewächse (Lardizabalaceae).

Der bis ca. −20 °C frosttolerante, laubabwerfende Strauch (Zone 5) erreicht Wuchshöhen bis 3–4 Meter und bildet im Alter eine schirmartige Krone aus.

Die länger gestielten Laubblätter sind unpaarig gefiedert und bis 0,6–1 Meter lang. Es sind bis etwa 9–21, ganzrandige, eiförmige bis -längliche, seltener verkehrt-eiförmige und spitze bis zugespitzte, leicht ledrige, oberseits kahle Blättchen ausgebildet.

In den Bergwäldern Westchinas werden die Früchte gesammelt und der gelatinöse Fruchtinhalt wird frisch verzehrt.


Der Geschmack der Kiwano ist erfrischend, leicht herb und stellt eine Mischung aus Banane, Limette, Gurke und Melone dar.



Die Früchte können roh oder gegart gegessen werden. Sie stammt aus Zentralamerika und dem tropisch-andinen Südamerika. Sie wird als Zier- und Gemüsepflanze genutzt.



Die Minigurke stammt aus Mexiko und in zentralamerikanischen Ländern beheimatet. Es handelt sich um eine wärmeliebende, rankende (ca. 2 m) Kletterpflanze.


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Mexikanische Minigurke

Melothria scabra, allgemein bekannt als Cucamelon, mexikanische Miniatur-Wassermelone, mexikanische Sauergurke, mexikanische Sauergurke, Mausmelone oder Pepquinos, ist eine Pflanzenart aus der der Kürbisgewächse für seine essbaren Früchte.

Sein heimisches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mexiko bis Venezuela. Früchte sind etwa so groß wie Weintraubenund schmecken wie Gurken mit einem Hauch von Säure. Es wurde von indigenen Völkern gegessen, bevor die westliche Kolonialisierung Amerikas begann.


Der Geschmack der Kiwano ist erfrischend, leicht herb und stellt eine Mischung aus Banane, Limette, Gurke und Melone dar.



Die Früchte können roh oder gegart gegessen werden. Sie stammt aus Zentralamerika und dem tropisch-andinen Südamerika. Sie wird als Zier- und Gemüsepflanze genutzt.



Die Zitronengurke (Cucumis sativus) bildet Früchte, die aromatisch, süß und, erfrischend schmecken.


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Laugenblumen

Die Laugenblumen (Cotula), auch Fiederpolster genannt, sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie ist hauptsächlich auf der Südhalbkugel verbreitet; einzige in Mitteleuropa vorkommende Art ist die Krähenfüßige Laugenblume (Cotula coronopifolia).

Die Cotula-Arten sind einjährige bis ausdauernde, krautige Pflanzen.

Ihre meist wechselständigen und scheidig-stängelumfassenden, selten gegenständigen Laubblätter sind etwas fleischig, tief fiederteilig und selten ganzrandig.

Im Laufe der Zeit entwickelt es sich zu einem mattenartigen Teppich und ist eine beliebte Alternative zum Rasen.

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Zitronengurke

(C) CC BY-SA 3.0 Wikipedia Jamain

Zitronengurken bilden kleine, rundliche Früchte aus, die weißes Fruchtfleisch haben und äußerlich in einem hellen Gelb leuchten. Auch ein etwas exotischerer Geschmack hebt die Zitronengurke von ihren herkömmlichen Gurkenverwandten ab, denn sie verfügt über ein leicht süßliches Aroma.

Wie alle Gurkensorten mag es auch die Zitronengurke warm und sonnig. Auf dem windgeschützten Beet breitet sich die Pflanze schnell aus. Die großen Gurkenblätter bedecken den Boden und schützen vor Austrocknung.


Der Geschmack der Kiwano ist erfrischend, leicht herb und stellt eine Mischung aus Banane, Limette, Gurke und Melone dar.



Die Früchte können roh oder gegart gegessen werden. Sie stammt aus Zentralamerika und dem tropisch-andinen Südamerika. Sie wird als Zier- und Gemüsepflanze genutzt.



Die Minigurke stammt aus Mexiko und in zentralamerikanischen Ländern beheimatet. Es handelt sich um eine wärmeliebende, rankende (ca. 2 m) Kletterpflanze.


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Meerrettich

Der Meerrettich (bundesdeutsches und Schweizer Hochdeutsch) bzw. Kren (österreichisches Hochdeutsch, Bezeichnung auch in Südostdeutschland gebräuchlich) (Armoracia rusticana), gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae).

Die Wurzel der Meerrettichpflanze wird als Gemüse, Gewürz oder in der Pflanzenheilkunde verwendet. Mit den Rettichen der Gattung Raphanus ist er nicht näher verwandt.

Im Frühjahr beginnen sich die Blütenstände zu bilden; die Blütezeit reicht von Mitte Mai bis Juli. Die runden Blütenstandschäfte erreichen Wuchshöhen von bis zu 1,20 Meter. Der traubige Blütenstand besitzt Durchmesser von bis zu 40 Zentimeter. Es sind keine Hochblätter vorhanden. Die Blüten duften stark.

Gepflanzt werden am besten Seitenwurzeln (Fechser oder Fexer und Schwigatze im Spreewald). Dazu werden etwa 6 bis 8 mm dicke und teils 30 oder 50 bis 60 cm lange Fechser ausgesuchter Mutterpflanzen verwendet, die bei der Ernte im Herbst von ausgewachsenen Meerrettichstangen anfallen. Die Fechser werden Ende März bis April oder gleich im Herbst (November) gepflanzt. Die Wurzeln werden schräg in vorbereitete Gräben gelegt oder mit einem langen Pflanzholz in vorgestochene schräg verlaufende Löcher geschoben.

Die Ernte kann dann beginnen, wenn die Blätter abzusterben beginnen. Dann ist das Wurzelwachstum beendet. Da Meerrettich winterhart ist, kann die Ernte vom Herbst ab Ende Oktober bis zum Frühjahr vor dem erneuten Austreiben der Wurzelstöcke stattfinden.

Insbesondere in den Meerrettichanbaugebieten gehören Gerichte mit Meerrettich zum Alltag. Die Meerrettichwurzel ist in unverarbeitetem Zustand geruchlos. Wird sie geschnitten oder gerieben, verströmt sie einen stechenden und zu Tränen reizenden Geruch.

Der Engländer John Gerard berichtete 1597, dass sich „der gestampfte und mit etwas Essig verrührte Meerrettich bei den Deutschen für Saucen zu Fischgerichten und bei Speisen, die wir mit Senf essen“, allgemeiner Beliebtheit erfreue. Meerrettich wird heute unter anderem zu Räucherfisch, Tafelspitz, Sauerfleisch, Roastbeef, zu Schinken und Frankfurter oder Wiener Würstchen serviert.

Posted by Redaktion in Aktuelles, Gemüse

Bohnenkräuter

Die Bohnenkräuter (Satureja)

sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Die Bohnenkraut-Arten sind zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanzen oder Zwergsträucher. Die Stängel sind meist aufrecht. Die Blätter sind lineal bis schmallanzettlich, der Blattrand ist ganzrandig oder trägt seichte Zähne.

Die Blüten stehen in lockeren bis dichten, dann jedoch armblütigen Teilblütenständen. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch ist röhren- bis glockenförmig, etwas undeutlich 10-(selten bis 13-)nervig und hat fünf fast gleiche Zähne, selten ungleiche.

Das Sommer-Bohnenkraut (Satureja hortensis), auch Gartenbohnenkraut genannt, und das Winter-Bohnenkraut (Satureja montana), auch Berg-Bohnenkraut genannt, werden als Gewürz bzw. Küchenkraut besonders für Bohnengerichte verwendet. Die feingehackten Blätter sind sehr aromatisch und finden in Füllungen, Suppen, Omelettes und Salaten Verwendung. In alten Rezepten wird Bohnenkraut auch „Saturei“ genannt.

Posted by Redaktion in Aktuelles, Kräuter

Winterlinge

Der Winterling (Eranthis hyemalis) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Winterlinge (Eranthis) innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Er wird gerne in Gärten und Parks angepflanzt und ist eine der ersten Frühlingsblumen.

Der Winterling wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 5 bis 20 Zentimetern.

Als Speicher- und Überdauerungsorgan dient eine in der Erde liegende kugelförmige Sprossknolle, die aus dem Hypokotyl gebildet wird.

Die Blütezeit reicht im Vorfrühling von Februar bis März. Die ursprüngliche Heimat des Winterlings reicht von Südostfrankreich über Italien und Ungarn bis nach Bulgarien und in die Türkei, wo der Winterling vor allem in feuchten Laubwäldern und in Gebüschen und Weinbergen wächst.

In West- und Zentraleuropa sowie in Nordamerika ist der Winterling ein eingebürgerter Neophyt.

Posted by Redaktion in Aktuelles, Blumen, Frühjahrsblüher

Etagenzwiebel

Die Luft– oder Etagenzwiebel (Allium cepa var. proliferum)

Diese Zwiebel bildet kurioserweise anstatt Blüten und Samen auf ihrem Blütenstängel Brutzwiebeln (Bulbille). Dadurch wächst die Etagenzwiebel in mehreren Etagen heran, was ihr den Namen eingebracht hat.

Diese Luftzwiebeln sind winterhart, mehrjährig und können längere Zeit auf demselben Beet stehen. Von April bis Oktober kann man sowohl das Laub wie auch die scharfen Brutzwiebeln ernten.

Die Etagenzwiebel liebt ein eher kühles Klima, dann gedeiht sie prächtig. Selbst im Winter wachsen ihre grünen Stengel, sodass man auch dann noch Schlottengrün ernten kann.

Von der Etagenzwiebel sind alle Teile essbar. Sowohl die Luftzwiebeln, das Grün der Stängel als auch die Zwiebeln im Boden.

Sehr lecker sind die kleinen Zwiebelchen, wenn man sie noch mit weicher Haut erntet und sie in der Pfanne brät. Sie schmecken süßlich scharf. Zu Kartoffeln, Paprika, Tomaten und anderem Gemüse passen die gebratenen Etagenzwiebeln ganz ausgezeichnet.

Posted by Redaktion in Aktuelles, Exoten, Gemüse